Nachdem ich euch in den vergangenen Tagen bereits die Musik der Jahre 2000 bis 2003 vorgestellt habe, sind wir heute schon bei der Mitte des vergangenen Jahrzehnts angelangt. Die Jahre 2004 und 2005 sollen im folgenden Artikel genauer beleuchtet werden.




2004
Genau wie schon 2002, schafft es auch in diesem Jahr wieder ein Sommerhit zur erfolgreichsten Single des Jahres: Dragostea din tei von O-Zone. Genau wie der Ketchup Song zwei Jahre zuvor, war auch dieser Track hoffnungslos schlecht, nervtötend und außerdem verstand kein Mensch den Text. Immerhin gab es keinen Dragostea-din-tei-Dance oder ähnliches. Dieser marginale Vorteil, den man O-Zone gegenüber Las Ketchup attestieren musste, wurde aber durch das schmierige Auftreten der drei O-Zone-Moldaven problemlos wieder egalisert. Als wäre O-Zone nicht schlimm genug gewesen, verübte die Rumänin Haiducii zeitgleich mit genau dem selben Text und der gleichen Melodie einen Anschlag auf Europas Gehörgänge. Wie kommt man auf solche Ideen? Und schlimmer: Wie können Länder, aus denen so ein Murks kommt, regelmäßig im Eurovision Song Contest abräumen? Aber der interessiert eh weniger als chinesiche Reissäcke.

Immerhin das O-Zone-Video war innovativ …
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Außerdem:
Lebt denn der alte Holzmichl noch, Holzmichl noch, Holzmichl noch,
lebt denn der alte Holmichl noch Holzmichl noch?
Ja er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch,
ja er lebt noch, er lebt noch stirbt nicht.

Ihr erinnert euch? Gefühlte 937 Wochen waren die Randfichten mit ihrer Holzfäller-Hymne viel zu präsent in TV, Charts und Radio. Wieso weiß niemand so wirklich, zumindest ich hab keine Ahnung … Der einzige Gedanke, der mir heute – 6 Jahre später – zum Holzmichl einfällt: Gut, dass es vorbei ist. Antwort auf die Holzmichl-Thematik: Er lebt nicht mehr, wenn doch hätte das mittlerweile ein zivilcouragierter Mitbürger geregelt.


In den Jahrescharts 2004 gibts sonst wenig prickelnes. Erwähnenswert, dass Juli und Silbermond so langsam aus ihren Löchern gekrochen kommen, Alexander Klaws zum Glück in ebenjenen verschwindet und Usher mit Yeah seine vermutlich erfolgreichste Single raushaut.
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Leider gab es aber auch im Jahr 2004 wieder viel zu wenig gute Musik. Behind Blue Eyes von Limp Bizkit, Outkast mit Hey Ya und Superior von Gentleman waren ganz eindeutig meine Favoriten. Außerdem waren aber auch die Black Eyed Peas mit einigen starken Tracks am Start und Runnin von 2Pac und Biggie ging auch klar.
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2005
Genug genörgelt und gejammert: Es wird besser!
Okay, das erfolgreichste Lied trug den Titel “Schnappi, das kleine Krokodil”, dicht gefolgt von “Durch den Monsun”; ganz vorne in den deutschen Charts also eindeutige Dominanz präpubertärer Mädchen. Macht aber nichts, weil – wie gesagt – danach wirds besser!


Bevor wir auf die echten Highlights kommen, müssen aber andere Bands und Tracks kurz angerissen werden. 2005 starteten neben Tokio Hotel auch Ich+Ich durch. “Du erinnerst mich an Liebe” hieß ihre erste Single. Wirklich richtig schlecht und schnulzig. Mittlerweile haben sich Anette Humpe und Adel Tawil aber – meiner Meinung nach – wirklich gesteigert und machen fast schon gute Musik. Manchmal! Außerdem gab es ganz viel Sarah Connor, zu viel Yvonne Catterfeld und Anett Lousianne und auf jeden Fall viel zu viel US5. Auch die Gurken konnten mir das Jahr aber nicht vermiesen!
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Dafür sorgten zum Beispiel Seeed. Ihr neues Album Next! war genauso stark wie die Vorgänger und auch die releasten Singles wie Schwinger kamen richtig gut! Snoop Dogg gefiel mir mit Signs zusammen mit Justin Timberlake und Drop It Like It’s Hot (feat. Pharell Williams) so gut wie noch nie und außerdem gab es ja auch noch Fettes Brot mit dem Album Am Wasser gebaut: Auch ne ganz große Kiste!

Sowieso gab es viele starke Longplayer. Hierzu zählt für mich ohne Zweifel auch Collision Course von Linkin Park und Jay-Z. Beide Acts alleine sind schon starke Nummern, aber zusammen … – Groß! Big City Life von Mattafix ist ebenfalls bis heute endlossschleifentauglich. Um das ganze abzurunden kamen dann auch noch die Pussycat Dolls und Rihanna in die CD-Regale. Nicht umbedingt mein Geschmack – aber schlechte Musik war es trotzdem nicht.


Mein absolutes Highlight in 2005: What the hell are you waiting fooooor?
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Während der ersten 00er-Jahre musste man sich die Frage stellen, ob die Musik in den Folgejahren endlich besser werden würde. Nach dem bisherigen Qualitäts-Peak im Jahr 2005 blieb zu hoffen, dass das Niveau nicht wieder unter den Teppich kriecht. Ob dies der Fall war erfahrt ihr im nächsten Teil unserer “MUsik des vergangenen Jahrzehnts”-Reihe

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Posted by Rice On Januar - 30 - 2010 Musik

Nachdem wir im ersten Teil unserer “One Night in Zürich”-Reihe auf das Blind-Booking-Angebot von Germanwings eingegangen sind und euch im zweiten Teil unser unschlagbar günstiges Hotel vorgestellt haben, geht es im dritten und letzten Teil der Artikelserie darum, wie man die Zeit in Zürich – unsere Meinung nach – am besten verbringt.

Grundlegend kann man erstmal festhalten: Zürich ist eine Stadt für den GROßEN Geldbeutel … nachdem uns das Bier am ersten Abend in einer kleinen Kneipe umgerechnet fast 5 Euro gekostet hat, war unsere Euphorie günstig durch die Zeit in Zürich zu kommen ersteinmal etwas gedämpft. Trotzdem haben wir natürlich nicht den Kopf in den Sand gesteckt und uns vorgenommen, am nächsten Tag einfach noch genauer abzuwägen, wofür wir Geld ausgeben.

Gesagt, getan … den nächsten morgen haben wir mit einem Coffee-to-Go bei McDonalds gestartet und sind zum Frühstück an der Limmat entlang auf die Bürkliterassen – mit tollem Ausblick auf den Zürichsee – maschiert… Das war die günstigste – und im Nachhinein wahrscheinlich auch eine der schönsten Alternativen. Wer mit etwas höheren Ausgaben plant, findet tolle Frühstücksalternativen in den vielen kleinen und gemütlich Straßencafes mit direktem Blick auf die Limmat.

Blick vom Mythenquai

Sowieso ist Zürich eindeutig eine Stadt, der man wenn möglich bei schönem Wetter einen Besuch abstatten sollte.

An den Quaianlagen

Angefangen bei den schon angesprochenen Bürkliterassen, gibt es unzählige Orte und Plätze, von denen aus man tolle Blicke auf den See, die vielen kleinen Bootsanlegestellen und auf die umliegenden Berge erhaschen kann. Wir können euch besonders den Mythenquai am westlichen Ufer oder die Quaianlagen von der Bürkliterasse in Richtung östliches Ufer empfehlen. Neben dem tollen Ausblick bekommt ihr hier sogar noch Unterhaltung von verschiedensten Straßenkünstlern geboten ;) Attraktiv für alle, die etwas mehr ausgeben wollen, ist natürlich auch eine Fahrt mit den zahlreichen Besucherschiffen, die auf dem Zürichsee verkehren.


Wie könnte man eine Sightseeing-Tour in Zürich gestalten? Unsere Alternative hat sich – aufgrund des kurzen Aufenthalts – auf die zentrale Innenstadt vo Zürich beschränkt. Hier kann man alles zu Fuß erreichen und sieht so auch die kleinen feinen Plätze ;)

Allem voran ist wohl das Großmünster zu erwähnen, sozusagen das Wahrzeichen Zürichs mit seinen zwei großen Türmen. Nicht nur der Blick von Außen auf das Gebäude, sondern auch ein Besuch im Inneren des Großmünsters lohnt sich. Das Kirchenschiff und die Kirchenräume könnt ihr kostenlos besichtigen. Für den Aufstieg auf die Aussichtsplattform in luftiger Höhe müsst ihr 3 Schweizer Franken einplanen … allerdings eine Ausgabe die sich lohnt. Nach dem anstrengenden Treppensteigen habt ihr eine tolle Sicht über ganz Zürich!

In der Nähe des Großmünster könnt ihr euch außerdem noch die alte Wasserkirche und das Frauenmünster ansehen. Auch das alte Rathaus liegt in unmittelbarer Nähe.
Habt ihr diese Ort alle gefunden, seid ihr eigentlich schon mitten im nächsten Programmpunkt gelandet: Der Altstadt Zürichs mit ihren vielen urigen kleinen Gässchen. Hier lädt alles zu einem schönen gemütlichen Schaufensterbummel ein – wohlgemerkt Bummel, denn auch Bekleidung und andere Konsumgüter sind in Zürich ähnlich überteuert wie ein einfaches Bier ;)

Auch einen Besuch wert: der alte Bahnhof. In einem Großen alten Gebäude untergebracht, mit einigen kleinen Geschäften und Lokalen, bereichert dieser Knotenpunkt die Stadt. Ein ganz anderes Gesicht zeigt sich unterirdisch: Richtung Fernverkehrgleisen eröffnet sich euch praktisch eine richtige Mall … und hier haben die Geschäfte sogar Sonntags geöffnet, für alle die wie wir am Wochenende in Zürich unterwegs sein sollten ;)

Als letzte Empfehlung wollen wir euch noch das Arborteum ans Herz legen. Hierhinter versteckt sich eine riesige Grünanlage zwischen Bürkliterasse und Mythenquai. Neben unzähligen Blumenbeeten und Liegewiesen, die zu einer kleinen Ruhepause einladen, habt ihr immer wieder die Möglichkeit direkt an den Zürichsee zu gelangen, um die Beine im Wasser baumeln zu lassen ;)
Geheimtipp der Parkanlage ist die Züricher Voliere. Kostenlos und von Früh bis Spät könnt ihr euch hier in etwa 20 Fluggehegen von der Wachtel bis zum Tukan alle möglichen Federtiere angucken … eine nette Abwechslung – gerade, wenn die Zeit für einen Besuch im weiter außerhalb gelegenen Zoo Zürich fehlt.




Unser Fazit: Auch wenn Zürich keine der ganz großen Metropolen Europas ist und die Preise für Getränke, HotDogs und fast alles andere nicht von schlechten Eltern sind, können wir Zürich – besonders für einen Tagestrip – wirklich empfehlen. Eine schöne Stadt, deren Zentrum man bequem an einem Tag kennenlernen kann, ohne mögliche Programmpunkte streichen zu müssen. Außerdem positiv: Fast alle Sehenswürdigkeiten liegen sehr nah beieinander, sodass man nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen zurückgreifen muss. Ob Zürich allerdings auch bei weniger gutem Wetter genug zu bieten hat, um ein tolles Wochenende dort zu verbringen … ?




Über eure Erfahrungen mit und in Zürich oder Tipps für weitere Wochenendtrips freuen wir uns!

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Posted by Rice On Januar - 27 - 2010 Alles Unterwegs

Wie vielleicht schon im Artikel zu Ralf Husmanns “Nicht mein Tag” aufgefallen ist, bin ich ein Fan von sogenannten Männerromanen. Ein wirklich tolles Genre, nur leider viel zu dünn besiedelt. Wenig überraschend also, dass auch das zweite von mir vorgeschlagene Buch – Tommy Jauds “Resturlaub” – dieser Kategorie zugeordnet werden kann.


Tommy Jaud hat bisher drei Romane verfasst: “Resturlaub”, “Vollidiot” und “Millionär”. Bücher lesen, nachdem man den zugehörigen Film gesehen hat, ist immer schwierig: Man denkt zwangsläufig an die Gesichter der Schauspieler statt die eigene Fantasie einsetzen zu können. Beim Namen “Simon Peters” drängt sich also Olli Pochers Gesicht mit der zugehörigen Nerv-Stimme ins Gehirn, was das genießen von “Vollidiot” oder “Millionär” deutlich erschwert.


resturlaubDie Hauptfigur in “Resturlaub” heißt Peter Greulich, ist 37 Jahre alt, Brauerei-Manager und wurde bisher noch nie von Olli Pocher in irgendeinem Film verschandelt. Perfekte Vorraussetzungen also, um Protagonist in einem wirklich guten Buch zu sein. Trotzdem ist Pitschi – wie er von seinen Freunden genannt wird – unzufrieden. Irgendwie läuft nichts so, wie er es sich vorstellt: Kumpel Checko ist männliche Politesse und hat trotz Freundschaft kein Problem damit Pitschi einen Strafzettel ans Auto zu klemmen, seine Chefs ignorieren die Hinweise auf das überflüssige Apostroph im Namen der Brauerei “Seppelpeter’s”, sein bester Kumpel Arne will die verhasste Ente Biggy heiraten und Pitschis Eltern fordern genau wie seine Freundin, dass auch er endlich sesshaft wird und eine Familie gründet.


Als dann der komplette Freundeskreis zum elften Mallorcaurlaub in Folge starten will, platzt Pitschi der Kragen. Auf der Flughafentoilette täuscht er einen Überfall vor, bei dem er vorgibt brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt worden zu sein. Konsequenz: Er muss nicht mit nach Mallorca. Spontan verfasst er einen Abschiedsbrief an seine Freundin und beschließt das Land zu verlassen um einen Neuanfang zu starten. In Argentinien. Pitschi landet ohne Spanischkenntnisse im argentinischen Winter, nur mit dem für Mallorca gepackten Koffer bewaffnet. Ob er hier mehr Erfolg hat?




Unser Tipp: Tolles Buch. Herrlich lustig. Wenn euch Filme und Bücher wie “Vollidiot” gefallen, müsst ihr dringend “Resturlaub” lesen.




Kennt jemand ähnliche Bücher oder möchte seine Meinung zu Tommy Jauds “Resturlaub” verkünden?

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Posted by Rice On Januar - 25 - 2010 Alles Bücher

Nachdem ich im ersten Teil meine Musik-Highlights der ersten beiden 00er-Jahre vorgestellt habe, möchte ich in diesem Artikel auf die darauffolgenden Jahre näher eingehen.




2002


Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé…

Angeblich war das der Text zum erfolgreichsten Tracks des Jahres 2002. Für mich hat sich das immer nach “aserejejedujebedujebedubidudbidu” angehört. Ob ich wirklich glauben kann, dass da ein wirklicher sinnvoller Text hintersteckt weiß ich noch nicht. Ich denke, dass ich bei der Annahme bleibe, dass die Silben sinnlos in der Kombination, die am meisten nervt aneinandergereiht worden sind. Zu dem Quatsch dann noch mit Händen, Armen, Beinen und anderen zur Verfügung stehenden Körperteilen den an Ästhetik kaum zu unterbietenden Ketchup-Dance aufs Parkett legen und fertig war Las Ketchups Sommehit The Ketchup Song. Hätte niemand vermisst.


Wenns ein durchschnittlicher Sommerhit zur erfolgreichsten Single des Jahres schafft, kann man vermuten, dass der Rest des Jahres auch nicht besonders gut gewesen sein kann. Falsch liegt man mit der Vermutung sicher nicht: Viel Erwähnenswertes ist tatsächlich nicht passiert. Interessant vielleicht, dass Shakira und Pink 2002 ihre ersten großen Hits mit Whenever, Wherever und Get The Party Started auf die Welt losgelassen haben. Außerdem startete Avril Lavigne mit Complicated durch. Trotzdem alles nichts, was mich vom Hocker gerissen hat. Sogar das Niveau der Popstars-Staffel mitsamt Siegerband BroSis nahm schon im zweiten Jahr deutlich ab, obwohl das zuvor nach der “Entdeckung” der No Angels wahrscheinlich nur wenige für möglich gehalten hatten.

[youtube]Br9iGSgN_Ls&feature=related[/youtube]


Gut, dass es die Red Hot Chili Peppers gibt. Mit dem Release des Albums By The Way und der gleichnamigen Single retteten sie mein persönliches Musikjahr 2002. Andere Lichtblicke gab es wenige. Wie im Beitrag zur Blogparade bereits erwähnt, sind mir She Hates Me von Puddle Of Mudd und Youth Of The Nation von P.O.D. noch gut in Erinnerung geblieben.

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2003


Im Jahr 2003 gings los. Die eben erwähnte Casting-Show Popstars hatte zwar schon in den beiden vorjahren gecastete Bands hervorgebracht, aber endgültig ging die Welt erst mit der Geburt von RTLs DSDS unter. Der Mist schlug ein wie Klitschko. Die Single We have a Dream, bei der scheinbar alle, die an dem Format teilgenommen hatten, mal kurz ins Mikro jaulen durften, landet direkt auf Platz 1 der Jahrescharts. Außerdem werden gefühlt 237 Singles von diversen Teilnehmern der Staffel auf die Menschheit losgelassen und tatsächlich von irgendwem gekauft. Furchtbar! Als wärs nicht so schon schlimm genug, dürfen auch noch Goldkehlchen wie Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld Singles und Alben produzieren.


Popstars war in diesem Jahr übrigens besonders kreativ. Gleich zwei Bands sollten am Ende der Staffel Geld in die Kasse spülen. War aber nix! Preluders und Overground hießen die 2003er-Ergebnisse der Pro7-Casting-Show. Dass damit viel Geld verdient wurde, kann ich mir aber nicht vorstellen. Beide Bands waren schnell wieder verschwunden. Ähnlich erfolgreichlos: Der Sat1-Casting-Versuch Martin Kesici. Hier muss man allerdings positiv anmerken, dass Sat1 schnell geschaltet hat, dass die ganze Kiste nix bringt und das Format zügig wieder eingestellt wurde. Außerdem war Angel Of Berlin irgendwie noch die harmloseste Single der zahllosen Casting-Acts.

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Aber es war nicht alles schlecht und gecastet in 2003. Linkin Park bringt mit Faint und Numb zwei starke Nummern raus. Eminem hat gute Tracks wie Lose Yourself oder Sing For The Moment am Start und die Black Eyed Peas starten mit Where is The Love durch.

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Unterm Strich bleibt auch nach 2002 und 2003 noch viel Luft nach oben. Obs ne Steigerung gab könnt ihr im nächsten Teil lesen.

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Posted by Rice On Januar - 23 - 2010 Musik

Auch in ihrem vierten Buch schafft die junge Autorin es wieder mit ihrer berührenden Art zu schreiben uns an die Geschichte über Geschäftsmann Lou zu fesseln, der lernen muss was in seinem Leben an erster Stelle steht – Familie oder Karriere…



In einem Vorort im County Dublin wirft ein frustrierter Teenager am Weihnachtsmorgen seinem Vater und dessen neuer Familie mit einem Tiefkühltruthahn die Wohnzimmerscheibe ein. Anschließend wird er von der Polizei in Verwahrsam genommen – und erfährt eine Geschichte, die nicht nur das ganze Polizeirevier des dubliner Vororts Howth, sondern am Ende auch jenen frustrierten Jungen berührt und zum Nachdenken bringt:


Lou Suffern ist Geschäftsmann durch und durch … ein wahres Arbeitstier, der vom einen zum nächsten Geschäftstermin hetzt, den ersten nicht zu Ende mitbekommt, bei dem zweiten den Anfang verpasst. Jeden Tag betritt er als erster den großen Bürokomplex seiner Firma und verlässt ihn als letzter – bis zu jenem schicksalhaften Tag an dem er den Obdachlose Gabe trifft. Mit dieser Begegnung soll ich in kürzester Zeit Lous gesamtes Leben verändern – ein Chaos der Gefühle begleitet Lou von nun an und drängt ihm das Gefühl auf, dass all dies mit dem geheimnisvollen Fremden zusammenhängen muss, der ihm selber auf irgendeine Art doch so ähnlich ist. Aus diesem Gefühl heraus vermittelt Lou dem Mann eine Stelle in der Postabteilung seiner Firma – und fühlt sich trotz seiner Erfolge irgendwie von dem Mann, der ihm ein ums andere Mal aus der Patsche hilft, bedroht.


Dem Erfolg in seinem Job steht das Leben in seiner Familie entgegen – hier versagt Lou regelmäßig, enttäuscht seine Frau und die kleine Tochter und auch der Rest seiner Familie – Eltern und Geschwister – wird regelmäßig zurückgestoßen und beginnt langsam von sich aus Lou zu meiden.


Dank Gabe erkennt Lou, dass es so nicht weitergeht – das ständige Zweiteilen, der Spagat zwischen Firma und Familie, das alles muss sich ändern.
Nutzt Lou seine Chance und trifft die richtige Entscheidung – aber was wäre für den ehrgeizigen Mann überhaupt die richtige?


Mag sich die Story auch erst einmal bekannt anhören, schafft es Cecelia Ahern jedoch mit viel Witz und Phantasie der Geschichte ihre ganz eigene Note zu geben. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und jede Seite ist es wert sie zu lesen.




Unser Tipp:
Nehmt euch ein Wochenende frei und lest das Buch, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit mit Kälte und Regen ist es ein wahrer Lichtblick, und zumindest ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen :) Ich denke alle Cecelia Ahern Fans – aber auch die, die es noch nicht sind – werden mir zustimmen … Ich wünsche euch genauso viel Spaß beim Lesen wie ich ihn hatte!!!

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Posted by M On Januar - 19 - 2010 Alles Bücher

Wie im Artikel zur Musik-des-Jahrzehnts-Blogparade angekündigt, möchte ich heute und in den nächsten Tagen genauer auf die Musik der 00er-Jahre eingehen und euch daran erinnern, welche Lieder ihr dringend nochmal hören und auf den MP3-Player/iPod ziehen müsst. Im ersten Teil stelle ich euch heute meine Highlights der Jahre 2000 und 2001 vor:


2000


Bevor ich auf meine eigenen Favoriten des Jahres eingehe, möchte ich allerdings kurz einen Blick auf die erfolgreichste Single des Jahres lenken: Auf Platz 1 thront hier tatsächlich DJ Ötzis “Anton aus Tirol”. Irgendwie habe ich es in den vergangenen 10 Jahren geschafft dieses furchtbare Gehörgangsmassaker zu verdrängen. Beim lesen des Titels bildet sich zwar immernoch eine leichte Gänsehaut, diese verfliegt allerdings gemeinsam mit dem begleitenden Schauder schnell wieder. Viel schlimmer erscheint die Erkenntniss, dass DJ Ötzi bereits seit einem ganzen Jahrzehnt – mal mehr und mal weniger erfolgreich – die deutschen Charts mit seiner Musik verunglimpft. So erfolgreich wie im Jahr 2000, in dem er direkt mit 3 Titeln in den Top100 der Jahrescharts vertreten ist, war er allerdings zum Glück nie wieder.


Dass die 90er Jahre noch nicht endgültig aus den Köpfen der Deutschen verschwunden waren, erkennt man eindeutig an den Boygroup-Resten, die sich noch in den Jahrescharts festkrallen. Hier kann N Sync und Echt besondere Hartnäckigkeit attestiert werden.


Gemäß meiner musikalischen Präferenzen musste es zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts noch ordentlich auf die Mütze geben, wenig überraschend meine Favoriten des Jahres: Kid Rock “American Bad Ass”, Papa Roach “Last Resort” und – zum mitgrölen – “Ring of Fire” von den H-Blockx. Ganz anders, nicht zu meinen übrigen Favoriten passend, aber trotzdem einfach gut: Freestyler von den Bomfunk MCs!


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Weiter mit 2001


Fast schon vergessen: “Played-A-Live” vom Safri Duo war die Nummer 1 der Jahrescharts. Eingängiges Rumgetrommel, hartnäckiger Ohrwurm und mal ein bisschen Abwechslung. Die Melodie kann ich immernoch auf meinem Schreibtisch trommeln! Viel mehr gibts allerdings weder zu der Single noch zur Band zu sagen. Paradebeispiel der One-Hit-Wonder.


Außerdem erwähnenswert: Mit den No Angels überrollte die erste gezüchtete Casting-Band die deutschen Single- und Album-Charts. Unglaublich, dass das nicht schon viel länger her ist. Noch unglaublicher, dass man rückblickend feststellen muss, dass die No Angels – im Vergleich zu alldem was später kam – zu den besten Casting-Acts gehörten. Zum Glück ist der Erfolg der TV-Casting-Bands mittlerweile quasi nicht mehr existent, sodass auch dieses Format hoffentlich bald aussterben wird.


Mein persönlicher Musikgeschmack tendierte im Laufe des Jahres immer stärker Richtung Sprechgesang, sodass besonders “Schwule Mädchen” von Fettes Brot, “Dickes B” von Seeed und Linkin Parks Debut “Crawling” hoch im Kurs standen.


Außerdem hörbar in 2001: “Bad Boy For Life” von P. Diddy, OPM- “Heaven is a Halfpipe“, “Smooth Criminal” von Alien Ant Farm und “Ms Jackson” von Outkast.


[youtube]CDl9ZMfj6aE&feature=fvst[/youtube]




Weiter gehts am MittwochSamstag mit den Jahren 2002 und 2003.




Welche Tracks haben euren Beginn des vergangenen Jahrzehnts geprägt?

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Posted by Rice On Januar - 18 - 2010 Musik

In einer weiteren Kategorie möchten wir euch nützliche Fundtücke aus dem Internet vorstellen. Da ein großer Teil der Blog-Leser auch selbst Blog-Autor ist, werden wir einen Schwerpunkt darauf legen Plugins und Websites, die bei unserem eigenen Blogstart wichtig erscheinen, zu empfehlen. Auch negative Erfahrungen, die wir gemacht haben oder machen werden, sollen hier publiziert werden.




Im Rahmen unseres Blogstarts war eine der Haupttätigkeiten Links zu dailyrate.de zu verbreiten. Großes Thema hierbei: Eintragen in diverse Webkataloge und Webverzeichnisse. Einerseits streben wir so natürlich höhere Besucherzahlen und einen höheren Bekanntheitsgrad des Blogs an, andererseits möchten wir auch den Pagerank (Stichwort SEO) von dailyrate.de durch eingehende Links erhöhen, um größere Aufmerksamkeit von Suchmaschinen zu generieren.


Die Entscheidung, in welche Webkataloge der eigene Blog eingetragen werden soll, fällt uns hierbei nicht immer leicht. Zu oft stößt man auf Kataloge, die entweder thematisch nicht zum Blog passen, kostenpflichtig sind oder selbst kaum Zugriffe zu verzeichnen haben, sodass ein Eintrag nahezu sinnlos erscheint. Die angesprochene Entscheidung hat uns das hier zum Thema gewordene Webkatalogverzeichnis von 2wid.net deutlich vereinfacht. Hier findet man eine Auflistung von über 900 Webkatalogen, von denen man sich nur die passenden raussuchen muss. Großer Vorteil beim Herausfiltern relevanter Webverzeichnisse ist die Eingruppierung der Einträge in 80 Kategorien, sodass man nur nach dem passenden Thema suchen muss und direkt ausschließlich passende Webkataloge angezeigt werden.

Zum Aufbau des Verzeichnisses:
Die angesprochenen 80 Kategorien sind wiederum in 4 Gruppen aufgeteilt. Hier wird unterschieden, ob es sich um
- “große” Webkataloge, wie beispielweise das Web-Verzeichnis von Yahoo,
- Dienstleister, die beim Eintragen in Webkataloge hilfreich zur Seite stehen,
- Programme und Tools zur Unterstzüng auf dem Weg zum eigenen Webkatalog,
- oder – für uns am interessantesten – weitere (kleinere) Webkataloge und Webverzeichnisse
handelt.


Näher eingehen möchten wir im Folgenden vor allem auf die zuletzt angesprochene Gruppe der kleineren Webkataloge. Hier kann man anhand weiterer Untergruppen wählen, ob man nach allgemeinen oder themenspezifischen Einträgen suchen möchte. Außerdem sind diese weiter unterteilt in kostenlose und kostenpflichtige Webkataloge, sowie Verzeichnisse mit oder ohne Backlinkpflicht. Anhand der zur Verfügung gestellten Eingrenzungsoptionen, bleiben zum Schluss nur die Webkataloge übrig, die genau dem entsprechen, wonach man sucht.


Wer noch genauer selektieren möchte, kann sich die zuvor gefundenen Webkataloge nach verschiedenen Kriterien sortieren lassen. Sinnvoll scheinen uns hier vor allem die Optionen, die Webkataloge entsprechend des Google-Pageranks, des AlexaRanks oder des letztes Aktualisierungsdatums auf- oder absteigend anzuzeigen.




Zusammenfassend können wir die Nutzung der Webkatalogübersicht nur empfehlen. Für uns als Blogger ein willkommenes Hilfsmittel bei der Feststellung, welche Webkataloge für uns relevant sind. Für Webkataloge selbst eine gute Möglichkeit Zugriffe und Bekanntheit des eigenen Verzeichnisses zu steigern.

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Posted by Rice On Januar - 17 - 2010 Internet

Gibt es eine passendere Art und Weise unsere Kategorie “Musik” einzuweihen, als die Teilnahme an einer Blogparade? Die von blog.d-krauss.de gestellte Frage, nach unserer Musik des Jahrzehnts kommt da gerade Recht.


Da zehn Jahre eine ganz schön lange Zeit sind und mir beim Verfassen des Artikels auffällt, dass sich wesentlich mehr gute und schlechte Lieder in diesem Zeitraum nachdrücklich ins Trommelfell einhämmern konnten, werde ich in den kommenden Tagen eine Serie starten, in der ich die Jahre genauer beleuchten möchte. Da zur Teilnachme an einer Blogparade jedoch nur einzelne Artikel berechtigt sind, hier vorab meine Zusammenfassung des Musik-Jahrzehnts:



    Album des Jahrzehnts:

Wesentlich einfacher als die Suche nach der besten Single des Jahrzehnts gestaltet sich für mich die Entscheidung, welches Album meine #1 war: Eindeutig bestes Album des Jahrzehnts aller Zeiten: Californication von den Red Hot Chili Peppers. Das Album wurde zwar schon im Jahr 1999 veröffentlicht, die erfolgreichen Single-Auskopplungen und die Aufmerksamkeit der Medien folgten aber erst nach Beginn des letzten Jahrzehnts. Songs wie Otherside, Scar Tissue, Californication, Road Trippin und Parallel Univrese wurden von den Peppers als Single auf den Markt geworfen. Jeder andere Track des Albums stand den genialen Single-Auskopplungen aber in keiner Weise nach. Auch jetzt – 10 Jahre nach Veröffentlichung – kann das Album immernoch in der Endlosschleife laufen, ohne an Reiz zu verlieren. Genial!

[youtube]YlwYd5C4BAs&feature=related
[/youtube]




    Singles des Jahrzehnts:

Wie bereits angedeutet, fällt die Entscheidung, welche Single die beste der 00er-Jahre war, deutlich schwerer. Da ich mich auch nach langem Überlegen nicht festlegen kann, möchte ich im folgenden meine Top3 jedes Jahres auflisten:

2000
Papa Roach: Last Resort
H-Blockx: Ring of Fire
DJ Ötzi: Anton aus Tirol
Bomfunk MCs: Freestyler


2001
Fettes Brot: Schwule Mädchen
Outkast: Ms Jackson
Seeed: Dickes B


2002
Puddle of Mudd: She Hates Me
P.O.D.: Youth Of The Nation
Red Hot Chili Peppers: By The Way


2003
Eminem: Lose Yourself
Eminem: Sing For The Moment
Daniel Kübelböck: You Drive Me Crazy
Linkin Park: Numb


2004
Limp Bizkit: Behind Blue Eyes
OutKast: Hey Ya
Gentleman: Superior


2005
Linkin Park feat. Jay-Z: Numb/Encore
Tokio Hotel: Durch den Monsun
Mattafix: Big City Life
Snoop Dogg feat. Pharell Williams: Drop It Like It’s Hot


2006
Sportfreunde Stiller: 54 – 74 – 90 – 2006
Seeed: Ding
The Black Eyed Peas: Pump It


2007
Kanye West: Stronger
Chris Cornell: You Know My Name
Timbaland feat. Keri Hilson: The Way I Are


2008
Kanye West feat. Estelle: American Boy
Kanye West feat. Chris Martin: Homecoming
Peter Fox: Alles Neu


2009
Kings Of Leon: Sex On Fire
Sportfreunde Stiller: Ein Kompliment
All American Rejects: Gives You Hell




    Musikvideo des Jahrzehnts:

Als letzte Kategorie werde ich auf die Musikvideos der 00er-Jahre eingehen. Da dieses Medium immer mehr an Bedeutung gewinnt und Songs ohne gutes Musikvideo kaum Chancen haben sich auf dem Markt durchzusetzen, ist auch das Niveau der Musikvideos deutlich gestiegen. Daher möchte ich mich auch hier nicht eindeutig festlegen, sondern werde meine Top3 des Jahrzehnts vorstellen:

Platz 3:
Red Hot Chilipeppers: Californication
Wie oben erwähnt: Geniale Band, geniales Album, geniale Songs und eben auch geniale Musikvideos. Mit knappem Vorsprung vor Road Trippin und Otherside belegt das Video zu Californication meinen dritten Platz:

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Platz 2:
Auf dem zweiten Platz meiner Musikvideo-Top3 findet ihr Linkin Parks Video zu “Faint”. Das Video passt perfekt zum Song, ist außergewöhnlich und energiegeladen:

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Platz 1:
Wer ein bisschen an seinem Leben hängt und nicht von Kanye West auseinandergenommen werden will, kommt nicht daran vorbei eines seiner Videos auf Platz 1 im Ranking zu setzen – egal welches Thema oder welche Kategorie. Zugegeben: Seine Videos sind auch einfach die besten! Ganz oben: Stronger

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Rückblickend betrachtet, war das Jahrzehnt musikalisch gar nicht so schlecht und niveaulos wie man zunächst denkt. Man kann zwar keinen einheitliche Richtung erkennen, in die sich die Musik in den vergangenen Jahren entwickelt hat, festzuhalten bleibt aber, dass im Laufe der 00er-Jahre viele wirklich gute Bands die musikalische Welt bereichert – und größtenteils auch schon wieder verlassen – haben. Von gecasteten Popstars-Bands und RTL-Superstars abgesehen, war die Musik des Jahrzehnts gar nicht so übel. Besser als in den 90ern wars allemal ;)


Konkretere Auflistungen meiner Tops und Flops der vergangenen 10 Jahre – teilweise mit längst vergessenen Folterwerkzeugen – findet ihr ab Montag auf dailyrate.de.

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Posted by Rice On Januar - 16 - 2010 Musik

Nachdem wir im ersten Teil unseres Reiseberichts hauptsächlich auf das Blindbooking-Angebot von Germanwings eingegangen sind, möchten wir euch heute einen brandheißen Tipp geben, wie ihr supergünstig in der sonst sehr teuren Stadt übernachten könnt.




Nach kurzer Recherche im Internet, war schon alle Hoffnung darauf, dass wir das Wochenende in Zürich ohne riesiges Loch im Geldbeutel genießen könnten, vollkommen verebbt. In einer Stadt, in der ein einfaches HotDog kaum unter 4 Euro zu finden ist, scheint es auch unmöglich einigermaßen kostengünstig zu übernachten. Sogar die Preise für Schlafplätze in einfachen Sammelzimmern von Jugendherbergen übersteigen die Zimmerpreise, die man in Hotels vieler anderer Städte bezahlt.

Gut, dass es easyHotel gibt. Dass man mit easyJet günstig von A nach B kommt, ist mittlerweile ja hinlänglich bekannt. Das Angebot von easyHotel geht allerdings noch ohne Diskussionen zu entfachen als Geheimtipp durch. In immer mehr europäischen Großständen (seit diesem Jahr übrigens auch in Berlin) ist die Hotelkette mit wirklichen Hammerpreisen vertreten. Zu unserem Glück auch in Zürich.


Dank des Züricher easyHotels konnten wir in einem Zimmer angenehmer Größe für 25 Euro pro Person übernachten. Wie in anderen easyHotels auch, gibt es in Zürich all das, was über da absolute Minimum hinausgeht, nur gegen Aufpreis. Täglich frische Handtücher oder die Benutzung eines Fernsehers waren also nicht im Preis enthalten. Allerdings hängen auch nur wenige Neurotiker im heimatlichen Badezimmer nach jeder Runde duschen neue Handtücher an den Haken. Darüber, ob man nach Zürich fliegen muss, um hier im Hotelzimmer die schweizer Variante von taff oder RTL Exclusiv zu genießen, kann auch gestritten werden. Für Normalsterbliche ist das Züricher easyHotel und sein Service also vollkommen ausreichend.



Das Personal war freundlich, die Zimmer aufgeräumt und im Gegensatz zu anderen easyHotels auch geräumig und optisch durchaus ansprechend eingerichtet gestaltet. Die Einrichtung fällt natürlich auch hier eher spartanisch aus: Großes Bett, Fenster, Kleiderhaken, Nasszelle – Fertig. Nasszelle! Genial! In einer Ecke im Zimmer steht ein orangener Kasten, der an irgendetwas erinnert, was man noch nie zuvor gesehen hat. Auf einer Fläche von gefühlten 0,62m² findet man – hinter einer Milchglas-Schiebetür – Dusche, Toilette und Waschbecken. Genau wie die Außen”wände” ist auch das Innenleben der Nasszelle in stilsicherem orange-weiß gehalten. Wenn ich ein Haus baue, sieht genau so das Badezimmer aus. Vielleicht.


Außerdem auch noch zu erwähnen: Um Zutritt zum Gebäude und zum eigenen Zimmer zu erlangen, erhält man beim Einchecken einen individuellen Code, mit dem man die Türen öffnen kann. Lästiges herumtragen oder abgeben-abholen von Schlüssel oder Karte fällt also auch weg.








Unser Tipp: Wenn ihr in Zürich eine Unterkunft sucht, bucht auf jeden fall ein Zimmer im easyHotel. Unschlagbar günstig, angenehme und moderne Zimmer und zentral in absoluter Nähe zum Stadtkern gelegt.





Im letzten Teil unseres Berichts, verraten wir euch, welche Locations in Zürich dringend gesehen werden müssen und welche man ohne schlechtes Gewissen auslassen kann. Außerdem erfahrt ihr, warum wir euch empfehlen das geplante Budget – egal wie hoch es vorher war – deutlich aufzustocken ;)




Habt ihr ähnlich gute Erfahrungen mit easyHotels gemacht?

Außerdem: Kinderhotel und günstig Reisen

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Posted by Rice On Januar - 15 - 2010 Alles Unterwegs

Neben den Vorschlägen zur alltäglichen Freizeitgestaltung, möchten wir euch auf dailyrate.de außerdem auch Möglichkeiten aufzeigen, wie man – ohne allzu tief in die Tasche greifen zu müssen – ein Wochenende oder mehrere Tage dem Alltagstrott entfliehen und ein bisschen was von der Welt kennenlernen kann. In diesem Rahmen werden wir euch in den nächsten Wochen zunächst in mehreren Teilen unseren Wochenendtrip nach Zürich, später auch unseren vorweihnachtlichen Aufenthalt in London, vorstellen. Weitere Berichte zu dieser Kategorie werden hoffentlich im Laufe des Jahres folgen, allerdings müssen die hierzu nötigen Trips zuvor noch gebucht und erlebt werden. ;)




In diesem Artikel möchten wir zunächst auf die Buchung unseres Flugs nach Zürich mit dem Germanwings-Blindbooking-Angebot eingehen.


Im September ‘09 sind wir auf die von Germanwings angebotenen Blindbooking-Flüge gestoßen. Hier kann man zwar festlegen, an welchem Datum und von welchem Flughafen die Reise starten bzw. enden soll, Flugzeiten und das genaue Reiseziel kann man allerdings nur begrenzt beeinflussen. Zunächst muss man zwischen den unten aufgeführten Kategorien wählen, um einzugrenzen welche Städte zu potenziellen Reisezielen werden sollen:


Party:
Barcelona, Belgrad, Berlin, Budapest, Hamburg, Istanbul, Lissabon, London, Mailand, Prag, Sarajevo, Wien


Shopping:
Barcelona, Berlin, Bologna, Budapest, London, Mailand, München, Rom, Stockholm, Wien, Zürich


Schnee und Ski (im Sommer alternativ dazu Strandurlaub):
Bologna, Klagenfurt, Krakau, Mailand, München, Nizza, Salzburg, Sarajevo, Sofia, Zagreb, Zürich


Metropole Osteuropa:
Belgrad, Budapest, Bukarest, Kiew, Krakau, Prag, Sarajevo, Sofia, Warschau, Zagreb


Metropole Westeuropa:
Barcelona, Berlin, Hamburg, Lissabon, London, Mailand, Rom, Stockholm, Wien, Zürich


Kultur:
Barcelona, Budapest, Dresden, Istanbul, Krakau, Leipzig, Lissabon, Prag, Rom, Salzburg, Venedig, Wien


Besonders attraktiv erschienen uns hier vor allem die möglichen Reiseziele im “Shopping”-Reisethema, sodass wir uns nach kurzem Überlegen spontan dazu entschlossen haben, das Blindbooking-Angebot wahrzunehmen und eine der genannten Metropolen am 03. und 04. Oktober zu erobern. Da zu dieser Zeit das Oktoberfest stattfindet und preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in München somit Mangelware sein würden, haben wir uns entschlossen München für einen Aufpreis von 2,50 € pro Flug als Ziel auszuschließen. Anschließend wurde auch Berlin von der Liste gestrichen, da wir erstens unsere Hauptstadt bereits kennen, und zweitens davon ausgegangen sind, dass man hier an einem Wochenende mit arbeitsfreiem Feiertag (Tag der Deutschen Einheit am 03. Oktober) – besonders bei schlechtem Wetter – zu stark eingeschränkt sein würde. Im Germanwings-Lostopf waren also noch hauptsächlich Schwergewichte wie Barcelona, London, Rom und Mailand.


Einige Monate zuvor haben Freunde von uns das gleiche Experiment gewagt. Von den genannten Städten schickte Germanwings sie nach Berlin. Demnach irgendwie wenig überraschend, wurde uns das von den verbliebenen Möglichkeiten unspektakulärste Zürich zugeteilt. Irgendwie drängt sich der Verdacht auf, dass die eher unbeliebten Reiseziele bevorzugt als Blindbooking-Ziel vergeben werden. An sich nachvollziehbar und nicht wirklich verwerflich, allerdings für die Buchenden ziemlich ärgerlich.



Ärgerlicher als das Reiseziel waren jedoch die Flugzeiten: Während der Rückflug am Sonntagabend um ca 19 Uhr eine okaye Zeit war, die uns ermöglichte fast den ganzen Sonntag in Zürich zu genießen, wurde der Samstag duch die späte Ankunft in Zürich gegen 20.00 Uhr beinahe gänzlich verschenkt. Weniger Zeit und Möglichkeiten einzukaufen hätten wir wohl auch in Berlin nicht vorgefunden.






Unser Tipp: Blindbooking von Germanwings ist zwar eine relativ billige Möglichkeit eine große europäische Stadt zu sehen, wirklich empfehlen wollen wir diese Art der Reisezielwahl aber nicht … Bei Billigfluganbietern findet man – wenn man einigermaßen flexibel An- und Abreisedatum wählen kann – günstigere oder zumindest ähnlich teure Flüge, bei denen man Ziel und Flugzeiten selbst auswählen kann.




In folgenden Artikeln werden wir über unsere (kostengünstige) Unterkunft und die doch gar nicht so unattraktiven Optionen, die man an einem Sonntag in Zürich vorfindet, berichten.




Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit Germanwings Blindbooking gemacht oder liegen wir falsch und es werden mit einer etwas größeren Portion Glück tatsächlich auch Flüge nach Barcelona oder Madrid zugeteilt?

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Posted by M On Januar - 11 - 2010 Alles Unterwegs
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