Nachdem wir im ersten Teil unseres Reiseberichts hauptsächlich auf das Blindbooking-Angebot von Germanwings eingegangen sind, möchten wir euch heute einen brandheißen Tipp geben, wie ihr supergünstig in der sonst sehr teuren Stadt übernachten könnt.
Nach kurzer Recherche im Internet, war schon alle Hoffnung darauf, dass wir das Wochenende in Zürich ohne riesiges Loch im Geldbeutel genießen könnten, vollkommen verebbt. In einer Stadt, in der ein einfaches HotDog kaum unter 4 Euro zu finden ist, scheint es auch unmöglich einigermaßen kostengünstig zu übernachten. Sogar die Preise für Schlafplätze in einfachen Sammelzimmern von Jugendherbergen übersteigen die Zimmerpreise, die man in Hotels vieler anderer Städte bezahlt.
Gut, dass es easyHotel gibt. Dass man mit easyJet günstig von A nach B kommt, ist mittlerweile ja hinlänglich bekannt. Das Angebot von easyHotel geht allerdings noch ohne Diskussionen zu entfachen als Geheimtipp durch. In immer mehr europäischen Großständen (seit diesem Jahr übrigens auch in Berlin) ist die Hotelkette mit wirklichen Hammerpreisen vertreten. Zu unserem Glück auch in Zürich.
Dank des Züricher easyHotels konnten wir in einem Zimmer angenehmer Größe für 25 Euro pro Person übernachten. Wie in anderen easyHotels auch, gibt es in Zürich all das, was über da absolute Minimum hinausgeht, nur gegen Aufpreis. Täglich frische Handtücher oder die Benutzung eines Fernsehers waren also nicht im Preis enthalten. Allerdings hängen auch nur wenige Neurotiker im heimatlichen
Badezimmer nach jeder Runde duschen neue Handtücher an den Haken. Darüber, ob man nach Zürich fliegen muss, um hier im Hotelzimmer die schweizer Variante von taff oder RTL Exclusiv zu genießen, kann auch gestritten werden. Für Normalsterbliche ist das Züricher easyHotel und sein Service also vollkommen ausreichend.
Das Personal war freundlich, die Zimmer aufgeräumt und im Gegensatz zu anderen easyHotels auch geräumig und optisch durchaus ansprechend eingerichtet gestaltet. Die Einrichtung fällt natürlich auch hier eher spartanisch aus: Großes Bett, Fenster, Kleiderhaken, Nasszelle – Fertig. Nasszelle! Genial! In einer Ecke im
Zimmer steht ein orangener Kasten, der an irgendetwas erinnert, was man noch nie zuvor gesehen hat. Auf einer Fläche von gefühlten 0,62m² findet man – hinter einer Milchglas-Schiebetür – Dusche, Toilette und Waschbecken. Genau wie die Außen”wände” ist auch das Innenleben der Nasszelle in stilsicherem orange-weiß gehalten. Wenn ich ein Haus baue, sieht genau so das Badezimmer aus. Vielleicht.
Außerdem auch noch zu erwähnen: Um Zutritt zum Gebäude und zum eigenen Zimmer zu erlangen, erhält man beim Einchecken einen individuellen Code, mit dem man die Türen öffnen kann. Lästiges herumtragen oder abgeben-abholen von Schlüssel oder Karte fällt also auch weg.
Unser Tipp: Wenn ihr in Zürich eine Unterkunft sucht, bucht auf jeden fall ein Zimmer im easyHotel. Unschlagbar günstig, angenehme und moderne Zimmer und zentral in absoluter Nähe zum Stadtkern gelegt.
Im letzten Teil unseres Berichts, verraten wir euch, welche Locations in Zürich dringend gesehen werden müssen und welche man ohne schlechtes Gewissen auslassen kann. Außerdem erfahrt ihr, warum wir euch empfehlen das geplante Budget – egal wie hoch es vorher war – deutlich aufzustocken ![]()
Habt ihr ähnlich gute Erfahrungen mit easyHotels gemacht?
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