Nachdem ich im ersten Teil meine Musik-Highlights der ersten beiden 00er-Jahre vorgestellt habe, möchte ich in diesem Artikel auf die darauffolgenden Jahre näher eingehen.




2002


Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé…

Angeblich war das der Text zum erfolgreichsten Tracks des Jahres 2002. Für mich hat sich das immer nach “aserejejedujebedujebedubidudbidu” angehört. Ob ich wirklich glauben kann, dass da ein wirklicher sinnvoller Text hintersteckt weiß ich noch nicht. Ich denke, dass ich bei der Annahme bleibe, dass die Silben sinnlos in der Kombination, die am meisten nervt aneinandergereiht worden sind. Zu dem Quatsch dann noch mit Händen, Armen, Beinen und anderen zur Verfügung stehenden Körperteilen den an Ästhetik kaum zu unterbietenden Ketchup-Dance aufs Parkett legen und fertig war Las Ketchups Sommehit The Ketchup Song. Hätte niemand vermisst.


Wenns ein durchschnittlicher Sommerhit zur erfolgreichsten Single des Jahres schafft, kann man vermuten, dass der Rest des Jahres auch nicht besonders gut gewesen sein kann. Falsch liegt man mit der Vermutung sicher nicht: Viel Erwähnenswertes ist tatsächlich nicht passiert. Interessant vielleicht, dass Shakira und Pink 2002 ihre ersten großen Hits mit Whenever, Wherever und Get The Party Started auf die Welt losgelassen haben. Außerdem startete Avril Lavigne mit Complicated durch. Trotzdem alles nichts, was mich vom Hocker gerissen hat. Sogar das Niveau der Popstars-Staffel mitsamt Siegerband BroSis nahm schon im zweiten Jahr deutlich ab, obwohl das zuvor nach der “Entdeckung” der No Angels wahrscheinlich nur wenige für möglich gehalten hatten.

[youtube]Br9iGSgN_Ls&feature=related[/youtube]


Gut, dass es die Red Hot Chili Peppers gibt. Mit dem Release des Albums By The Way und der gleichnamigen Single retteten sie mein persönliches Musikjahr 2002. Andere Lichtblicke gab es wenige. Wie im Beitrag zur Blogparade bereits erwähnt, sind mir She Hates Me von Puddle Of Mudd und Youth Of The Nation von P.O.D. noch gut in Erinnerung geblieben.

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2003


Im Jahr 2003 gings los. Die eben erwähnte Casting-Show Popstars hatte zwar schon in den beiden vorjahren gecastete Bands hervorgebracht, aber endgültig ging die Welt erst mit der Geburt von RTLs DSDS unter. Der Mist schlug ein wie Klitschko. Die Single We have a Dream, bei der scheinbar alle, die an dem Format teilgenommen hatten, mal kurz ins Mikro jaulen durften, landet direkt auf Platz 1 der Jahrescharts. Außerdem werden gefühlt 237 Singles von diversen Teilnehmern der Staffel auf die Menschheit losgelassen und tatsächlich von irgendwem gekauft. Furchtbar! Als wärs nicht so schon schlimm genug, dürfen auch noch Goldkehlchen wie Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld Singles und Alben produzieren.


Popstars war in diesem Jahr übrigens besonders kreativ. Gleich zwei Bands sollten am Ende der Staffel Geld in die Kasse spülen. War aber nix! Preluders und Overground hießen die 2003er-Ergebnisse der Pro7-Casting-Show. Dass damit viel Geld verdient wurde, kann ich mir aber nicht vorstellen. Beide Bands waren schnell wieder verschwunden. Ähnlich erfolgreichlos: Der Sat1-Casting-Versuch Martin Kesici. Hier muss man allerdings positiv anmerken, dass Sat1 schnell geschaltet hat, dass die ganze Kiste nix bringt und das Format zügig wieder eingestellt wurde. Außerdem war Angel Of Berlin irgendwie noch die harmloseste Single der zahllosen Casting-Acts.

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Aber es war nicht alles schlecht und gecastet in 2003. Linkin Park bringt mit Faint und Numb zwei starke Nummern raus. Eminem hat gute Tracks wie Lose Yourself oder Sing For The Moment am Start und die Black Eyed Peas starten mit Where is The Love durch.

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Unterm Strich bleibt auch nach 2002 und 2003 noch viel Luft nach oben. Obs ne Steigerung gab könnt ihr im nächsten Teil lesen.

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