Die guten alten Kaffeebrühmaschinen sind Schnee von gestern … der Trend geht schon seit Jahren zu den Kaffeepadautomaten: Pad rein, Wasser rein und in 1 Minute ist die Tasse Kaffee fertig. Schnell, einfach und praktisch! Aber welche Maschine ist die richtige?

Von Senseo-Kaffetrinkern habe ich schon mehrmals gehört, dass der Kaffee nicht so richtig schmeckt, Besitzer von Tassimomaschinen oder Nescáfe Dolce Gusto beschweren sich oft über die hohen Preise für die Kaffeekapseln. Wie kommt man also in den schnellen Genuss des Pad-Kaffees ohne gleichzeitig arm zu werden?

Als ich vor dieser Entscheidung stand, habe ich das Internet durchforstet und bin auf eine – meiner Erfahrung nach – tolle Alternative gestoßen: Petra KM 42 – die Kaffepadmaschine von petra electric!

Dieses kleiner Wundermaschinchen kann nicht nur leckeren Kaffee aus Pads zaubern, sie bietet außerdem die Möglichkeit Kaffeepulver in einer Patrone zu verarbeiten (wenn man die Pads, die es in verschiedenen Discountern auch relativ günstig zu kaufen gibt, auf Dauer doch zu teuer findet). Mein persönliches Highlight der Maschine: Sie verfügt außerdem über eine Profi-Milchschaum-Einheit. Damit stehen euch praktisch alle Möglichkeiten offen:
Ob Latte Macchiato, Cappucino, Cafe Mocca – mit der Milchschaumeinheit ist alles möglich.
Und nicht nur Kaffee-Spezialitäten sind hiermit schnell gezaubert, es können außerdem leckerer Kakao aus aufgeschäumter Milch gemacht oder portionsweise Instantgetränke mit der seperaten Heißwassereinheit aufgebrüht werden.

Unsere Erfahrungen mit dieser Maschine sind durchweg positiv. Zumal auch der Kaufpreis deutlich unter dem der Konkurrenzprodukte mit ähnlichen Features liegt, sollte jeder, der überlegt sich eine Kaffeepadmaschine anzuschaffen, Petra ins Auge fassen. Sie ist eine Bereicherung für jeden Haushalt und rettet jeden Morgen ;)

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Posted by M On März - 24 - 2010 Sonstiges

Bisher ist unsere Kategorie “Internet” ein bisschen zu kurz gekommen. Da wir in den letzten Tagen allerdings auf diversen Newsseiten auf den “Nutt Slammer” gestoßen sind, möchten wir die Kategorie nutzen um euch diese – vielleicht – grandiose Erfindung näherzubringen.


Ihr kennt das: Freitagabend ein bisschen tief ins Glas geguckt und dementsprechend leichte Koordinations- oder Kommunikationsprobleme gehabt, mit Glück irgendwie doch noch im Bett gelandet, mindestens ein – in schweren Fällen auch mal zwei – Beine als Anker auf den Fußboden geworfen und anschließend in einen tiefen Alkoholschlaf gefallen. So weit so gut. Richtig schlimm wirds ja bekanntlich erst am nächsten Morgen, wenn der Alkohol sich langsam zurückzieht und der eigene Kopf sich für die totgesoffenen Gehirnzellen rächt. Ergebnis: Kater. Furchtbar. Früher, als die Wiesen noch grün und wir jung und dynamisch waren, konnte so ein bisschen Alkohol keine großen Probleme verursachen. Nach einer erfrischenden kalten Duschsession waren Kopfschmerzen und alle anderen Begleiterscheinungen weggespült und dem Halbmarathon stand nichts mehr im Weg.


Jetzt, wenige Jahre später, kreisen am nächsten Morgen schon gut gelaunte Geier ums Bett, in der Hoffnung, dass die vorgefundene Alkoholleiche die letzte Etappe ins Jenseits auch noch zurücklegt. Ihre Chancen werden mit jedem Jahr besser. Tragisch: Selbst wenn man den Morgen überlebt hat, verschwinden Kater und Anhang noch lange nicht. Die Erholungsphase nach einem ordentlichen Alkohol-Schlag kann mitunter mehrere Tage füllen.


Die eingangs angedeutete Erfindung vom britischen Pharmakologen David Nutt verleiht mir und all den anderen Weicheiern jedoch Hoffnung, dass das Leiden bald ein Ende haben könnte. Der Teufelskerl hats angeblich tatsächlich geschafft, eine alkoholähnliche Droge zu entwickeln, deren Konsum keine der verhassten Folgen hervorruft: Den Nutt Slammer. Seinen Alkohol will Nutt auf der Basis von Benzodiazepinen (Medikamente, mit denen eigentl. nicht zu Spaßen ist!) künstlich herstellen. Nachdem man das Zeug reingeschüttet hat, werden die Konsumenten in einen leicht benebelten, entspannten Zustand versetzt, der durch die Einnahme des zugehörigen Gegenmittels zeitnah wieder beendet werden kann. Stark.


Dementsprechend liegen die Vorteile von Nutts Wundermittelchen auf der Hand: Kein Kater, keine Leberprobleme und nach Einnahme des Gegenmittels kann man sogar wieder autofahren. Alle nennenswerten Probleme der Menschheit wären also auf einen Schlag gelöst …


2012 will Nutt seinen Nutt Slammer auf den Markt bringen. Vorher muss er allerdings noch ca. 10 Millionen Pfund klarmachen, die er zur Durchführung der nötigen klinischen Versuche einplanen muss. Geschmacks- und farblos soll sein künstlicher Alkohol dann mit Säften oder ähnlichen Getränken gemischt verkauft werden.


Aber – bevor die aufkeimende Hoffnung zu groß wird – Haken hat die ganze Kiste natürlich auch. Einige. Vorab sollte man wissen, dass der Entwickler David Nutt bis vor kurzem noch der Drogenbeauftrage der britischen Regierung war. Das Amt musste er niederlegen, nachdem er fachmännisch verkündete, dass Alkohol und Nikotin gefährlicher seien als Cannabis, LSD oder Ecstasy. Fachkompeten? Außerdem ist auch der Nutt Slammer eine Droge, die bei übermäßigem Konsum Abhängigkeit auslösen wird. Weiterhin stellt sich die Frage, ob viele Konsumenten ihren teuer erkauften Rausch tatsächlich durch Einnahme des Gegenmittels beenden, um nach Hause zu fahren. Die Zeit wirds zeigen.


Mindestens bis 2012 müssen wir also auch weiterhin hoffen, dass der selbst provozierte Kater irgendwann wieder verschwindet. Immerhin weiß man so am nächsten morgen trotz Filmriss, dass ausgebenes Geld in Form von Alkohol im eigenen Blut gelandet ist …

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Posted by M On März - 17 - 2010 Internet

Wer meine anderen Buchkritiken gelesen hat wird gemerkt haben, dass ich bei meiner Lektürenauswahl nur ungern auf Krimis zurückgreife. Leider handelt es sich aber bei etwa 126 von 127 Büchern um Vertreter aus ebenjenem ungeliebten Genre, sodass Ausweichmöglichkeiten nur begrenzt vorhanden sind. Neben den hier bereits näher beleuchteten Männerromanen, bietet sich besonders die Lektüre von (Auto-)Biografien an. Da jeder halbwegs Prominente Mensch über 17 der Meinung ist, dass die Welt dringend mehr über sein spannendes Leben erfahren muss, ist hier die Auswahl sogar recht groß.


Die Biografien von Harald Schmidt, Olli Kahn, Bushido, Barack Obama, Helmut Schmidt und vielen anderen Persönlichkeiten will ich im Laufe der nächsten Jahre unbedingt lesen – Das spannendste Leben im Biografen-Tümpel schien mir aber Jay Dobyns zu haben, sodass ich mich vor allen anderen auf sein Werk gestürzt habe.


Wer Jay Dobyns ist weiß kein Mensch – die Kenner seines Buches oder der New York Times-Bestsellerliste natürlich ausgeschlossen. Da der Kerl verdeckter Ermittler der ATF ist war, kommt ihm diese Tatsache wahrscheinlich gar nicht so ungelegen. In seiner Biografie “Falscher Engel” beschreibt Dobyns seine Tätigkeit als verdeckter Ermittler in der amerikanischen Biker-Szene, wobei er besonders in den Reihen der Hells Angels unterwegs war.


Besonders in der ersten Hälfte trieft dieses Buch vor Patriotismus und der Eindruck, dass Dobyns Biografie in erster Linie zeigen soll, was er für ein toller Hengst ist, drängt sich unweigerlich auf …
Beispiel: Während seiner Ausbildung wird Dobyns bei einem Einsatz zur Geisel und anschließend vom Geiselnehmer angeschossen. Obwohl seine Lunge dabei durchlöchert wird und Dobyns blutet wie Sau, setzt er sich direkt auf und klopft ein paar coole Sprüche. Auch später im Krankenhaus – seine Überlebenschancen sind verschwindend gering – nutzt er jede Gelegenheit Ärzten oder Krankenschwestern einen lockeren Spruch zu drücken, bevor er wieder ins Koma zurückfällt. Sobald es ihm besser geht drückt er immer wieder auf seine Morphium-Pumpe, um im Delirium ein paar Filmchen zu schieben, damits im Krankenhaus nicht so langweilig wird … Obwohl er nach diesem Vorfall eigentlich einen Schreibtischjob vorziehen sollte, will ein harter Hund wie Jay Dobyns natürlich zurück auf die Straße und dem Tod so oft wie möglich ins Auge blicken. Harter Kerl – Groar!!!


Wenn man den langatmigen Einstieg und die Selbstbeweihräucherung zu Beginn des Buches aber passiert hat, wird Falscher Engel mit jeder gelesenen Seite immer mehr zu einem wirklich lesenswerten Buch. Besonders der Einblick in die zielgerichtete Vorgehensweise der Behörde und der verdeckten Ermittler wirkt besonders wertvoll, da unbekannt. Jay Dobyns beschreibt ziemlich detailliert, wie er und seine Mitstreiter gezielt immer tiefer in die Biker-Szene eintauchen, das Vertrauen und Ansehen der Hells Angels und ihrer Führungsriege gewinnen und schließlich selbst zu Mitgliedern der Hells Angels werden. Außerdem zeigt er recht anschaulich, wie anspruchsvoll und aufreibend das Doppelleben eines verdeckten Ermittlers ist. Im Laufe der zwei Jahre die er an diesem Fall arbeitete, entfremdet er sich immer mehr von seiner Familie, geht immer mehr in der Rolle des Bikers, Waffennarren und Geldeintreibers “Bird” auf, wird immer mehr selbst zum Hells Angel und immer weniger Jay Dobyns.


Nicht nur die Handlung im Buch, sondern auch die Art und Weise, in der Jay Dobyns seine Denkweise und sich selbst beschreibt, verändern sich im Laufe des Buches. Während er sich zunächst als Vorzeigevater, Vorzeigecop, Vorzeigeehemann und absoluten Helden darstellt, der keine Zweifel an sich, seinen Fähigkeiten oder seinen Entscheidungen zulässt, zeigt er später auch seine eigenen Schwächen in Form von Angst, Überforderung, Selbstzweifeln und einer immer stärker werdenden Tablettensucht.


Eines der großen Probleme, welches während der Lektüre von Falscher Engel immer weiter wächst, ist die Vielzahl der handelnden Personen. Während die Anzahl der involvierten Ermittler einigermaßen überschaubar bleibt, werden immer wieder neue Hells Angels Mitglieder eingeführt, sodass es unmöglich scheint auch hier den Überblick darüber zu behalten, wer zu welchem Charter gehört, wer wichtig ist und wen man sofort wieder vergessen kann. Da sich scheinbar auch die Autoren dieses Problemes bewusst waren, haben sie auf einer Doppelseite in der Mitte des Buches Fahndungsfotos der wichtigesten genannten Hells Angels abgedruckt. Mit Kentniss der zugehörigen Gesichter kann man sich die Namen doch wesentlich besser merken, außerdem ist es wirklich interessant zu sehen, wie die handelnden Personen aussehen. Gerade dadurch wird beim Lesen immer wieder bewusst, dass die hier beschriebenen Personen wirklich existieren, die beschriebene Handlung tatsächlich stattgefunden hat. Tolles Feature!




Unterm Strich bin ich von meiner Biografien-Premiere nicht enttäuscht worden. Nach Anlaufschwierigkeiten mausert sich Falscher Engel zu einem echt guten Buch, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann. Besonders da Jay Dobyns – nachdem Fotos von ihm in seinem Buch gezeigt werden – ziemlich sicher nie wieder undercover Ermitteln kann und der Mann immerhin zwei Kinder ernähren muss, kann ich nur an das Gute im Menschen appelieren und euch dazu auffordern sein Buch zu kaufen… Irgendwie muss er ja jetzt sein Geld verdienen…

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Posted by Rice On März - 10 - 2010 Alles Bücher

Ziel dieses Spiels Therapy ist es sein Leben einmal komplett zu “überdenken” ;) – Hierzu müsst ihr in verschiedenen Kategorien Fragen zum Babyalter, zur Kindheit und Jugend, zum Erwachsenenalter, zum Alter generell und darüber hinaus zum Anderen Ich beantworten und so die entsprechenden Therapiestifte auf eurer Couch sammeln.















Aber fangt erstmal langsam an: Lehnt euch entspannt zurück, sortiert die Karten, baut das Spielbrett auf… dann schaut nach rechts: Man darf vorstellen – Euer persönlicher Therapeut… ;)


Reihum würfelt ihr nun und zieht mit eurer Couch auf die entsprechenden Felder, Ziel dabei ist es – wie gesagt – die 6 verschiedenen Therapiestifte zu sammeln. Hierzu könnt ihr entweder einen Patieten, der in eurer Therapiepraxis (auf dem Spielfeld) landet, kurieren oder eine Wissenskarte (zu einem Lebensabschnitt) richtig beantworten.



Die Therapiepläne gestalten sich sehr vielfältig: Von Telepathie zwischen Patienten und Therapeuten, über Tintenklecksaufgaben oder Wissensfragen bis hin zur Gruppentherapie könnt ihr alles durchleben. Rür besonders schlimme Fälle geht es sogar bis ins Psychosezentrum – aber keine Angst: auch hier kommt man relativ schnell und problemlos wieder raus ;)


Wem es gelingt unter diesem psychischen Druck und der enormen Anspannung einen klaren Kopf zu bewahren, der wird eure Therapierunde wohl gewinnen und als erster alle erforderlichen Stifte gesammelt haben… Abschließend muss der oder diejenige nur noch die eigene Therapiepraxis erreichen, wobei er als geheilte Persönlichkeit natürlich nicht mehr bei jeder Therapiepraxis oder Gruppentherapiesitzung vorbeischauen muss – Daher kann der Weg relativ einfach und schnell zurückgelegt werden.




Fühlt ihr euch jetzt wieder stabil und stark genug den Alltag zu meistern oder müsst ihr noch eine Runde Therapy hinten dran setzen?
Mit den richtigen Leuten bietet das Spiel einige Menge Spaßpotential und bringt einige neue Seiten – die man manchmal selbst noch nicht kannte ;) – ans Licht. Es lohnt sich auf jeden Fall Therapy auszuprobieren, allerdings kennt man relativ schnell die meisten Fragen, weshalb man es nicht zu häufig in der gleichen Runde auspacken sollte ;)

Viel Spaß beim Spielen!!!

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Posted by M On März - 3 - 2010 Alles Gesellschaftsspiele
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