Wer kennt das nicht: Man trifft sich zu einem gemütlichen DVD-Abend, hat 5 verschiedene Filme zur Auswahl und braucht erstmal eine halbe Stunde sich zu einigen, welchen Film man nun gerne sehen möchte … hat man es dann geschafft und legt den Film ein, hoffen alle auf eine gute Entscheidung … was aber machen, wenn der Film eine absoulte Entäuschung ist?
So ging es uns neulich Abend mit dem Horrorstreifen Paranormal Activity. Im Mittelpunkt der Handlung steht das junge Paar
Micah und Katie, die sich ein Haus in San Diego gekauft haben. Als Katie nachts anfängt merkwürdige Geräusche in dem Haus wahrzunehmen – wie es ihr früher auch schon passiert ist – kauft Micah eine Videokamara, mit der die beiden das nächtliche Geschehen im Haus filmen. Das dominierende Bild im Film ist also das nächtliche Schlafzimmer von Micah und Katie mit Blick auf das schlafende Paar …
Damit wäre schon der Hauptinhalt des Films beschrieben … neben einem kurzen Auftritt eines Mediums, der tatsächlich einen Dämon wahrzunehmen glaubt, ihn aber nicht vertreiben will oder kann, und kurzen – aber der Handlung und Spannung nicht wirklich dienlichen – Zwischenfällen mit dem Dämonen, wartet man lange auf den Horror, den man sich ja immerhin von einem Horrorfilm versprechen darf – aber einen Großteil der Zeit vergebens. Erst gegen Ende des Films wird die aufgebaute Spannung etwas entladen und das Geschehen handlungsreicher. Wirklich zufriedenstellend ist das Ende aber für alle Horror – Fans nicht … es kommt eher kitschig und übertrieben unreal rüber als realen Horror bei den Zuschauern hervorzurufen!
Wer beim DVD – Menü frühzeitig dann schon die Option Alternatives Ende gesehen hat und sich freut den Film doch noch retten zu können: Freut euch nicht zu früh – viel ändert sich nicht!!!
Natürich muss man sich von Filmen, die einen vom Titel oder Genre her reizen immer selber ein Bild machen – aber unser Tipp ist von Paranormal Activity die Finger zu lassen! Der Titel verspricht wesentlich mehr als im Filmpaket drin ist!
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