Wer kennt das nicht: Man trifft sich zu einem gemütlichen DVD-Abend, hat 5 verschiedene Filme zur Auswahl und braucht erstmal eine halbe Stunde sich zu einigen, welchen Film man nun gerne sehen möchte … hat man es dann geschafft und legt den Film ein, hoffen alle auf eine gute Entscheidung … was aber machen, wenn der Film eine absoulte Entäuschung ist?

So ging es uns neulich Abend mit dem Horrorstreifen Paranormal Activity. Im Mittelpunkt der Handlung steht das junge Paar Micah und Katie, die sich ein Haus in San Diego gekauft haben. Als Katie nachts anfängt merkwürdige Geräusche in dem Haus wahrzunehmen – wie es ihr früher auch schon passiert ist – kauft Micah eine Videokamara, mit der die beiden das nächtliche Geschehen im Haus filmen. Das dominierende Bild im Film ist also das nächtliche Schlafzimmer von Micah und Katie mit Blick auf das schlafende Paar …

Damit wäre schon der Hauptinhalt des Films beschrieben … neben einem kurzen Auftritt eines Mediums, der tatsächlich einen Dämon wahrzunehmen glaubt, ihn aber nicht vertreiben will oder kann, und kurzen – aber der Handlung und Spannung nicht wirklich dienlichen – Zwischenfällen mit dem Dämonen, wartet man lange auf den Horror, den man sich ja immerhin von einem Horrorfilm versprechen darf – aber einen Großteil der Zeit vergebens. Erst gegen Ende des Films wird die aufgebaute Spannung etwas entladen und das Geschehen handlungsreicher. Wirklich zufriedenstellend ist das Ende aber für alle Horror – Fans nicht … es kommt eher kitschig und übertrieben unreal rüber als realen Horror bei den Zuschauern hervorzurufen!

Wer beim DVD – Menü frühzeitig dann schon die Option Alternatives Ende gesehen hat und sich freut den Film doch noch retten zu können: Freut euch nicht zu früh – viel ändert sich nicht!!!

Natürich muss man sich von Filmen, die einen vom Titel oder Genre her reizen immer selber ein Bild machen – aber unser Tipp ist von Paranormal Activity die Finger zu lassen! Der Titel verspricht wesentlich mehr als im Filmpaket drin ist!

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Posted by M On April - 22 - 2010 Alles Filme

Wer meine anderen Buchkritiken gelesen hat wird gemerkt haben, dass ich bei meiner Lektürenauswahl nur ungern auf Krimis zurückgreife. Leider handelt es sich aber bei etwa 126 von 127 Büchern um Vertreter aus ebenjenem ungeliebten Genre, sodass Ausweichmöglichkeiten nur begrenzt vorhanden sind. Neben den hier bereits näher beleuchteten Männerromanen, bietet sich besonders die Lektüre von (Auto-)Biografien an. Da jeder halbwegs Prominente Mensch über 17 der Meinung ist, dass die Welt dringend mehr über sein spannendes Leben erfahren muss, ist hier die Auswahl sogar recht groß.


Die Biografien von Harald Schmidt, Olli Kahn, Bushido, Barack Obama, Helmut Schmidt und vielen anderen Persönlichkeiten will ich im Laufe der nächsten Jahre unbedingt lesen – Das spannendste Leben im Biografen-Tümpel schien mir aber Jay Dobyns zu haben, sodass ich mich vor allen anderen auf sein Werk gestürzt habe.


Wer Jay Dobyns ist weiß kein Mensch – die Kenner seines Buches oder der New York Times-Bestsellerliste natürlich ausgeschlossen. Da der Kerl verdeckter Ermittler der ATF ist war, kommt ihm diese Tatsache wahrscheinlich gar nicht so ungelegen. In seiner Biografie “Falscher Engel” beschreibt Dobyns seine Tätigkeit als verdeckter Ermittler in der amerikanischen Biker-Szene, wobei er besonders in den Reihen der Hells Angels unterwegs war.


Besonders in der ersten Hälfte trieft dieses Buch vor Patriotismus und der Eindruck, dass Dobyns Biografie in erster Linie zeigen soll, was er für ein toller Hengst ist, drängt sich unweigerlich auf …
Beispiel: Während seiner Ausbildung wird Dobyns bei einem Einsatz zur Geisel und anschließend vom Geiselnehmer angeschossen. Obwohl seine Lunge dabei durchlöchert wird und Dobyns blutet wie Sau, setzt er sich direkt auf und klopft ein paar coole Sprüche. Auch später im Krankenhaus – seine Überlebenschancen sind verschwindend gering – nutzt er jede Gelegenheit Ärzten oder Krankenschwestern einen lockeren Spruch zu drücken, bevor er wieder ins Koma zurückfällt. Sobald es ihm besser geht drückt er immer wieder auf seine Morphium-Pumpe, um im Delirium ein paar Filmchen zu schieben, damits im Krankenhaus nicht so langweilig wird … Obwohl er nach diesem Vorfall eigentlich einen Schreibtischjob vorziehen sollte, will ein harter Hund wie Jay Dobyns natürlich zurück auf die Straße und dem Tod so oft wie möglich ins Auge blicken. Harter Kerl – Groar!!!


Wenn man den langatmigen Einstieg und die Selbstbeweihräucherung zu Beginn des Buches aber passiert hat, wird Falscher Engel mit jeder gelesenen Seite immer mehr zu einem wirklich lesenswerten Buch. Besonders der Einblick in die zielgerichtete Vorgehensweise der Behörde und der verdeckten Ermittler wirkt besonders wertvoll, da unbekannt. Jay Dobyns beschreibt ziemlich detailliert, wie er und seine Mitstreiter gezielt immer tiefer in die Biker-Szene eintauchen, das Vertrauen und Ansehen der Hells Angels und ihrer Führungsriege gewinnen und schließlich selbst zu Mitgliedern der Hells Angels werden. Außerdem zeigt er recht anschaulich, wie anspruchsvoll und aufreibend das Doppelleben eines verdeckten Ermittlers ist. Im Laufe der zwei Jahre die er an diesem Fall arbeitete, entfremdet er sich immer mehr von seiner Familie, geht immer mehr in der Rolle des Bikers, Waffennarren und Geldeintreibers “Bird” auf, wird immer mehr selbst zum Hells Angel und immer weniger Jay Dobyns.


Nicht nur die Handlung im Buch, sondern auch die Art und Weise, in der Jay Dobyns seine Denkweise und sich selbst beschreibt, verändern sich im Laufe des Buches. Während er sich zunächst als Vorzeigevater, Vorzeigecop, Vorzeigeehemann und absoluten Helden darstellt, der keine Zweifel an sich, seinen Fähigkeiten oder seinen Entscheidungen zulässt, zeigt er später auch seine eigenen Schwächen in Form von Angst, Überforderung, Selbstzweifeln und einer immer stärker werdenden Tablettensucht.


Eines der großen Probleme, welches während der Lektüre von Falscher Engel immer weiter wächst, ist die Vielzahl der handelnden Personen. Während die Anzahl der involvierten Ermittler einigermaßen überschaubar bleibt, werden immer wieder neue Hells Angels Mitglieder eingeführt, sodass es unmöglich scheint auch hier den Überblick darüber zu behalten, wer zu welchem Charter gehört, wer wichtig ist und wen man sofort wieder vergessen kann. Da sich scheinbar auch die Autoren dieses Problemes bewusst waren, haben sie auf einer Doppelseite in der Mitte des Buches Fahndungsfotos der wichtigesten genannten Hells Angels abgedruckt. Mit Kentniss der zugehörigen Gesichter kann man sich die Namen doch wesentlich besser merken, außerdem ist es wirklich interessant zu sehen, wie die handelnden Personen aussehen. Gerade dadurch wird beim Lesen immer wieder bewusst, dass die hier beschriebenen Personen wirklich existieren, die beschriebene Handlung tatsächlich stattgefunden hat. Tolles Feature!




Unterm Strich bin ich von meiner Biografien-Premiere nicht enttäuscht worden. Nach Anlaufschwierigkeiten mausert sich Falscher Engel zu einem echt guten Buch, dessen Lektüre ich nur empfehlen kann. Besonders da Jay Dobyns – nachdem Fotos von ihm in seinem Buch gezeigt werden – ziemlich sicher nie wieder undercover Ermitteln kann und der Mann immerhin zwei Kinder ernähren muss, kann ich nur an das Gute im Menschen appelieren und euch dazu auffordern sein Buch zu kaufen… Irgendwie muss er ja jetzt sein Geld verdienen…

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Posted by Rice On März - 10 - 2010 Alles Bücher

Ziel dieses Spiels Therapy ist es sein Leben einmal komplett zu “überdenken” ;) – Hierzu müsst ihr in verschiedenen Kategorien Fragen zum Babyalter, zur Kindheit und Jugend, zum Erwachsenenalter, zum Alter generell und darüber hinaus zum Anderen Ich beantworten und so die entsprechenden Therapiestifte auf eurer Couch sammeln.















Aber fangt erstmal langsam an: Lehnt euch entspannt zurück, sortiert die Karten, baut das Spielbrett auf… dann schaut nach rechts: Man darf vorstellen – Euer persönlicher Therapeut… ;)


Reihum würfelt ihr nun und zieht mit eurer Couch auf die entsprechenden Felder, Ziel dabei ist es – wie gesagt – die 6 verschiedenen Therapiestifte zu sammeln. Hierzu könnt ihr entweder einen Patieten, der in eurer Therapiepraxis (auf dem Spielfeld) landet, kurieren oder eine Wissenskarte (zu einem Lebensabschnitt) richtig beantworten.



Die Therapiepläne gestalten sich sehr vielfältig: Von Telepathie zwischen Patienten und Therapeuten, über Tintenklecksaufgaben oder Wissensfragen bis hin zur Gruppentherapie könnt ihr alles durchleben. Rür besonders schlimme Fälle geht es sogar bis ins Psychosezentrum – aber keine Angst: auch hier kommt man relativ schnell und problemlos wieder raus ;)


Wem es gelingt unter diesem psychischen Druck und der enormen Anspannung einen klaren Kopf zu bewahren, der wird eure Therapierunde wohl gewinnen und als erster alle erforderlichen Stifte gesammelt haben… Abschließend muss der oder diejenige nur noch die eigene Therapiepraxis erreichen, wobei er als geheilte Persönlichkeit natürlich nicht mehr bei jeder Therapiepraxis oder Gruppentherapiesitzung vorbeischauen muss – Daher kann der Weg relativ einfach und schnell zurückgelegt werden.




Fühlt ihr euch jetzt wieder stabil und stark genug den Alltag zu meistern oder müsst ihr noch eine Runde Therapy hinten dran setzen?
Mit den richtigen Leuten bietet das Spiel einige Menge Spaßpotential und bringt einige neue Seiten – die man manchmal selbst noch nicht kannte ;) – ans Licht. Es lohnt sich auf jeden Fall Therapy auszuprobieren, allerdings kennt man relativ schnell die meisten Fragen, weshalb man es nicht zu häufig in der gleichen Runde auspacken sollte ;)

Viel Spaß beim Spielen!!!

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Posted by M On März - 3 - 2010 Alles Gesellschaftsspiele

Zutaten:


1 Päckchen japanische Suppennudeln (Geschmack Huhn)
1 Eisbergsalat
2 Hähnchenbrustfilets
4 – 5 frische rohe Champignons (je nach Geschmack)
7 – 8 kleine Cherrytomaten


Dressing:
125 ml Salatöl
4 – 5 Eßlöffel Kräuteressig (alternativ Balsamicoessig)
2 Eßlöffel Zucker (alternativ ca. 1 Eßlöffel Honig)
1 Teelöffel Salz
1 Teelöffel Pfeffer
1 Eßlöffel Senf
Gewürzpäckchen aus den Suppennudeln




Zubereitung:
Das Hähnchenfleisch in Stücke schneiden, mit Curry, Paprika, Salz und Pfeffer ordentlich würzen und in der Pfanne knusprig anbraten. Anschließend auskühlen lassen.

Den Salat in “mundgerechte” Stücke schneiden, waschen und abtropfen lassen. Die Tomaten und Pilze (für alle, die sie mögen :) ) ebenfalls klein schneiden.













Suppennudeln nach Anweisung, in der Regel 2 Minuten, kurz in kochendes Wasser werfen -dabei aufpassen, dass sie euch nicht zu weich werden!!! – abgießen und genau wie das Fleisch auskühlen lassen.

Die Zutaten für das Dressing alle in einen Schüttelbecher geben und gut “durchshaken” :)

Kurz vor dem Servieren alles in eine Schüssel geben, Soße darüber geben und durchrühren…

…fertig ist euer Salat – und der kommt nach unserer Erfahrung garantiert gut an!

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Posted by M On Februar - 18 - 2010 Alles Rezepte

Habt ihr auch Probleme damit Bücher zu lesen, dessen Hauptfigur anderen Geschlechts ist als ihr selbst? Ich mag sowas nicht! Keine Ahnung warum, aber ich muss mich beim Lesen immer und fast ununterbrochen über weibliche Protagonisten ärgern. Deshalb ist es für mich eigentlich ausgeschlossen ein solches Buch zu lesen. ;)


Für “Mieses Karma” habe ich allerdings eine Ausnahme gemacht. Auch wenn es mich abgeschreckt hat, dass hier aus der Sicht von “Kim Lange” geschrieben wird, fand ich die hinter dem Buch steckende Idee zu spannend, um es weglegen zu können. Außerdem ermutigte mich der Name des Autors – David Safier -, da dieser ganz offensichtlich auf einen männlichen Autoren schließen lässt. Vielleicht sogar eine weibliche Protagonistin, mit deren Handeln ich mich anfreunden kann?




Zum Inhalt:
Kim Lange ist überzeugte Karrierefrau: Ihr Job als TV-Moderatorin ist wesentlich wichtiger als ihre kleine Tochter Lilly und Ehemann Alex. So wundert es kaum, dass sie Lillys Kindergeburtstag schwänzt, um an der Verleihung des deutschen Fernsehpreises teilzunehmen. Nachdem Sie hier den Preis als beste TV-Moderatorin gewinnt, betrügt sie ihren Mann nach der Preisverleihung mit einem ihrer Konkurrenten. Anschließend steigt sie auf das Hoteldach, wo sie vom Waschbecken einer veralteten Raumstation erschlagen wird. Komische Kiste irgendwie, aber nicht abschrecken lassen: Trotzdem weiterlesen!


Da Kim Lange als Mensch vollkommen versagt und dabei einen riesigen Berg schlechtes Karma angesammelt hat, darf sie nicht ins Nirwana übergehen: Nach ihrem Tod wird sie zunächst als Ameise in ihren Garten wiedergeboren.


Um im nächsten Leben als höheres Tier wiedergeboren zu werden oder sogar ins Nirwana übergehen zu dürfen, muss sie ihr Karmakonto ordentlich aufbessern. So beginnt eine Widergeburten-Odyssee, bei der Kim einerseits versucht gutes Karma zu sammeln, parallel hierzu allerdings auch verhindern will, dass Alex Kims ehemals beste Freundin Nina heiratet. Zwei Ziele, die nur schwer erreichbar und noch schwieriger unter einen Hut zu bringen sind. Ob ihr das gelingt, verraten wir euch hier natürlich nicht …




Auch wenn die Geschichte ziemlich abgedreht wirkt, setzt David Safier in seinem Roman viele interessante – mitunter lustige – Ideen spannend um. Wenn man sich ein bisschen darauf einlassen kann, ist “Mieses Karma” trotz einiger langatmiger Szenen wirklich lesenswert und eine anspruchslose Abwechslung zum Standard-Lesestoff.

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Posted by Rice On Februar - 10 - 2010 Alles Bücher

Zutaten (für 5-6 Personen):

Für den Teig:
700 g Mehl
400 ml Wasser
40 g frische Hefe (alternativ 50 g Trockenhefe, 2 Päckchen)
4 EL Olivenöl
3 TL Salz
2 Prisen Zucker

Für die Soße:
1 Packung Pizzatomaten / pasteurisierte Tomaten
1 Schuss Tomatenmark
1 Knoblauchzehe
Pizzagewürz, Oregano, Basilikum, Pfeffer und Cayenne-Pfeffer nach Geschmack
evtl. etwas Brühe zum Abschmecken

Für den Belag:
Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt … belegt einfach frei nach eurem Geschmack ;)
Unser Beispiel ist belegt mit Salami, frischen Pilzen, Pepperoni und natürlich Käse.


Zubereitung:
Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben, die Hefe darüber bröseln und mit den Knethaken vom Handrührgerät oder im Brotbackautomaten einen Teig herstellen. Anschließend nochmal mit den Händen durchkneten. Den fertigen Teig auf zwei mit Backpapier ausgelegten Backblechen ausrollen und 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit den Belag zurechtschnippeln, bereitstellen und die Soße zubereiten. Dazu die Pizzatomaten zusammen mit dem Tomatenmark und dem Knoblauch sowie den Gewürzen erhitzen und einige Zeit kochen lassen, damit sich der Geschmack entfaltet. Je nach Geschmack noch etwas Brühe zugeben.

Anschließend den Teig belegen, dabei die Soße bis an den Rand verteilen und die Pizza für ca. 30 Minuten bei 200° C in den vorgeheizten Backofen schieben.













Wer es besonders raffiniert und ausgefallen mag nutzt die Zeit jetzt noch, um etwas Eisbergsalat, Tomaten und Gurke zu schneiden und eine Salatsoße vorzubereiten – oder bereit zu stellen. Den Salat später einfach auf die fertige Pizza geben und etwas Soße darüber – mal was anderes und sehr lecker … übrigens auch ein idealer Tipp, wenns mal nur zur Tiefkühlpizza reicht: schmeckt gleich doppelt so gut ;)

Probierts aus!

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Posted by M On Februar - 3 - 2010 Alles Rezepte

Nachdem wir im ersten Teil unserer “One Night in Zürich”-Reihe auf das Blind-Booking-Angebot von Germanwings eingegangen sind und euch im zweiten Teil unser unschlagbar günstiges Hotel vorgestellt haben, geht es im dritten und letzten Teil der Artikelserie darum, wie man die Zeit in Zürich – unsere Meinung nach – am besten verbringt.

Grundlegend kann man erstmal festhalten: Zürich ist eine Stadt für den GROßEN Geldbeutel … nachdem uns das Bier am ersten Abend in einer kleinen Kneipe umgerechnet fast 5 Euro gekostet hat, war unsere Euphorie günstig durch die Zeit in Zürich zu kommen ersteinmal etwas gedämpft. Trotzdem haben wir natürlich nicht den Kopf in den Sand gesteckt und uns vorgenommen, am nächsten Tag einfach noch genauer abzuwägen, wofür wir Geld ausgeben.

Gesagt, getan … den nächsten morgen haben wir mit einem Coffee-to-Go bei McDonalds gestartet und sind zum Frühstück an der Limmat entlang auf die Bürkliterassen – mit tollem Ausblick auf den Zürichsee – maschiert… Das war die günstigste – und im Nachhinein wahrscheinlich auch eine der schönsten Alternativen. Wer mit etwas höheren Ausgaben plant, findet tolle Frühstücksalternativen in den vielen kleinen und gemütlich Straßencafes mit direktem Blick auf die Limmat.

Blick vom Mythenquai

Sowieso ist Zürich eindeutig eine Stadt, der man wenn möglich bei schönem Wetter einen Besuch abstatten sollte.

An den Quaianlagen

Angefangen bei den schon angesprochenen Bürkliterassen, gibt es unzählige Orte und Plätze, von denen aus man tolle Blicke auf den See, die vielen kleinen Bootsanlegestellen und auf die umliegenden Berge erhaschen kann. Wir können euch besonders den Mythenquai am westlichen Ufer oder die Quaianlagen von der Bürkliterasse in Richtung östliches Ufer empfehlen. Neben dem tollen Ausblick bekommt ihr hier sogar noch Unterhaltung von verschiedensten Straßenkünstlern geboten ;) Attraktiv für alle, die etwas mehr ausgeben wollen, ist natürlich auch eine Fahrt mit den zahlreichen Besucherschiffen, die auf dem Zürichsee verkehren.


Wie könnte man eine Sightseeing-Tour in Zürich gestalten? Unsere Alternative hat sich – aufgrund des kurzen Aufenthalts – auf die zentrale Innenstadt vo Zürich beschränkt. Hier kann man alles zu Fuß erreichen und sieht so auch die kleinen feinen Plätze ;)

Allem voran ist wohl das Großmünster zu erwähnen, sozusagen das Wahrzeichen Zürichs mit seinen zwei großen Türmen. Nicht nur der Blick von Außen auf das Gebäude, sondern auch ein Besuch im Inneren des Großmünsters lohnt sich. Das Kirchenschiff und die Kirchenräume könnt ihr kostenlos besichtigen. Für den Aufstieg auf die Aussichtsplattform in luftiger Höhe müsst ihr 3 Schweizer Franken einplanen … allerdings eine Ausgabe die sich lohnt. Nach dem anstrengenden Treppensteigen habt ihr eine tolle Sicht über ganz Zürich!

In der Nähe des Großmünster könnt ihr euch außerdem noch die alte Wasserkirche und das Frauenmünster ansehen. Auch das alte Rathaus liegt in unmittelbarer Nähe.
Habt ihr diese Ort alle gefunden, seid ihr eigentlich schon mitten im nächsten Programmpunkt gelandet: Der Altstadt Zürichs mit ihren vielen urigen kleinen Gässchen. Hier lädt alles zu einem schönen gemütlichen Schaufensterbummel ein – wohlgemerkt Bummel, denn auch Bekleidung und andere Konsumgüter sind in Zürich ähnlich überteuert wie ein einfaches Bier ;)

Auch einen Besuch wert: der alte Bahnhof. In einem Großen alten Gebäude untergebracht, mit einigen kleinen Geschäften und Lokalen, bereichert dieser Knotenpunkt die Stadt. Ein ganz anderes Gesicht zeigt sich unterirdisch: Richtung Fernverkehrgleisen eröffnet sich euch praktisch eine richtige Mall … und hier haben die Geschäfte sogar Sonntags geöffnet, für alle die wie wir am Wochenende in Zürich unterwegs sein sollten ;)

Als letzte Empfehlung wollen wir euch noch das Arborteum ans Herz legen. Hierhinter versteckt sich eine riesige Grünanlage zwischen Bürkliterasse und Mythenquai. Neben unzähligen Blumenbeeten und Liegewiesen, die zu einer kleinen Ruhepause einladen, habt ihr immer wieder die Möglichkeit direkt an den Zürichsee zu gelangen, um die Beine im Wasser baumeln zu lassen ;)
Geheimtipp der Parkanlage ist die Züricher Voliere. Kostenlos und von Früh bis Spät könnt ihr euch hier in etwa 20 Fluggehegen von der Wachtel bis zum Tukan alle möglichen Federtiere angucken … eine nette Abwechslung – gerade, wenn die Zeit für einen Besuch im weiter außerhalb gelegenen Zoo Zürich fehlt.




Unser Fazit: Auch wenn Zürich keine der ganz großen Metropolen Europas ist und die Preise für Getränke, HotDogs und fast alles andere nicht von schlechten Eltern sind, können wir Zürich – besonders für einen Tagestrip – wirklich empfehlen. Eine schöne Stadt, deren Zentrum man bequem an einem Tag kennenlernen kann, ohne mögliche Programmpunkte streichen zu müssen. Außerdem positiv: Fast alle Sehenswürdigkeiten liegen sehr nah beieinander, sodass man nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder Taxen zurückgreifen muss. Ob Zürich allerdings auch bei weniger gutem Wetter genug zu bieten hat, um ein tolles Wochenende dort zu verbringen … ?




Über eure Erfahrungen mit und in Zürich oder Tipps für weitere Wochenendtrips freuen wir uns!

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Posted by Rice On Januar - 27 - 2010 Alles Unterwegs

Wie vielleicht schon im Artikel zu Ralf Husmanns “Nicht mein Tag” aufgefallen ist, bin ich ein Fan von sogenannten Männerromanen. Ein wirklich tolles Genre, nur leider viel zu dünn besiedelt. Wenig überraschend also, dass auch das zweite von mir vorgeschlagene Buch – Tommy Jauds “Resturlaub” – dieser Kategorie zugeordnet werden kann.


Tommy Jaud hat bisher drei Romane verfasst: “Resturlaub”, “Vollidiot” und “Millionär”. Bücher lesen, nachdem man den zugehörigen Film gesehen hat, ist immer schwierig: Man denkt zwangsläufig an die Gesichter der Schauspieler statt die eigene Fantasie einsetzen zu können. Beim Namen “Simon Peters” drängt sich also Olli Pochers Gesicht mit der zugehörigen Nerv-Stimme ins Gehirn, was das genießen von “Vollidiot” oder “Millionär” deutlich erschwert.


resturlaubDie Hauptfigur in “Resturlaub” heißt Peter Greulich, ist 37 Jahre alt, Brauerei-Manager und wurde bisher noch nie von Olli Pocher in irgendeinem Film verschandelt. Perfekte Vorraussetzungen also, um Protagonist in einem wirklich guten Buch zu sein. Trotzdem ist Pitschi – wie er von seinen Freunden genannt wird – unzufrieden. Irgendwie läuft nichts so, wie er es sich vorstellt: Kumpel Checko ist männliche Politesse und hat trotz Freundschaft kein Problem damit Pitschi einen Strafzettel ans Auto zu klemmen, seine Chefs ignorieren die Hinweise auf das überflüssige Apostroph im Namen der Brauerei “Seppelpeter’s”, sein bester Kumpel Arne will die verhasste Ente Biggy heiraten und Pitschis Eltern fordern genau wie seine Freundin, dass auch er endlich sesshaft wird und eine Familie gründet.


Als dann der komplette Freundeskreis zum elften Mallorcaurlaub in Folge starten will, platzt Pitschi der Kragen. Auf der Flughafentoilette täuscht er einen Überfall vor, bei dem er vorgibt brutal zusammengeschlagen und ausgeraubt worden zu sein. Konsequenz: Er muss nicht mit nach Mallorca. Spontan verfasst er einen Abschiedsbrief an seine Freundin und beschließt das Land zu verlassen um einen Neuanfang zu starten. In Argentinien. Pitschi landet ohne Spanischkenntnisse im argentinischen Winter, nur mit dem für Mallorca gepackten Koffer bewaffnet. Ob er hier mehr Erfolg hat?




Unser Tipp: Tolles Buch. Herrlich lustig. Wenn euch Filme und Bücher wie “Vollidiot” gefallen, müsst ihr dringend “Resturlaub” lesen.




Kennt jemand ähnliche Bücher oder möchte seine Meinung zu Tommy Jauds “Resturlaub” verkünden?

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Posted by Rice On Januar - 25 - 2010 Alles Bücher

Auch in ihrem vierten Buch schafft die junge Autorin es wieder mit ihrer berührenden Art zu schreiben uns an die Geschichte über Geschäftsmann Lou zu fesseln, der lernen muss was in seinem Leben an erster Stelle steht – Familie oder Karriere…



In einem Vorort im County Dublin wirft ein frustrierter Teenager am Weihnachtsmorgen seinem Vater und dessen neuer Familie mit einem Tiefkühltruthahn die Wohnzimmerscheibe ein. Anschließend wird er von der Polizei in Verwahrsam genommen – und erfährt eine Geschichte, die nicht nur das ganze Polizeirevier des dubliner Vororts Howth, sondern am Ende auch jenen frustrierten Jungen berührt und zum Nachdenken bringt:


Lou Suffern ist Geschäftsmann durch und durch … ein wahres Arbeitstier, der vom einen zum nächsten Geschäftstermin hetzt, den ersten nicht zu Ende mitbekommt, bei dem zweiten den Anfang verpasst. Jeden Tag betritt er als erster den großen Bürokomplex seiner Firma und verlässt ihn als letzter – bis zu jenem schicksalhaften Tag an dem er den Obdachlose Gabe trifft. Mit dieser Begegnung soll ich in kürzester Zeit Lous gesamtes Leben verändern – ein Chaos der Gefühle begleitet Lou von nun an und drängt ihm das Gefühl auf, dass all dies mit dem geheimnisvollen Fremden zusammenhängen muss, der ihm selber auf irgendeine Art doch so ähnlich ist. Aus diesem Gefühl heraus vermittelt Lou dem Mann eine Stelle in der Postabteilung seiner Firma – und fühlt sich trotz seiner Erfolge irgendwie von dem Mann, der ihm ein ums andere Mal aus der Patsche hilft, bedroht.


Dem Erfolg in seinem Job steht das Leben in seiner Familie entgegen – hier versagt Lou regelmäßig, enttäuscht seine Frau und die kleine Tochter und auch der Rest seiner Familie – Eltern und Geschwister – wird regelmäßig zurückgestoßen und beginnt langsam von sich aus Lou zu meiden.


Dank Gabe erkennt Lou, dass es so nicht weitergeht – das ständige Zweiteilen, der Spagat zwischen Firma und Familie, das alles muss sich ändern.
Nutzt Lou seine Chance und trifft die richtige Entscheidung – aber was wäre für den ehrgeizigen Mann überhaupt die richtige?


Mag sich die Story auch erst einmal bekannt anhören, schafft es Cecelia Ahern jedoch mit viel Witz und Phantasie der Geschichte ihre ganz eigene Note zu geben. Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend und jede Seite ist es wert sie zu lesen.




Unser Tipp:
Nehmt euch ein Wochenende frei und lest das Buch, gerade jetzt in der dunklen Jahreszeit mit Kälte und Regen ist es ein wahrer Lichtblick, und zumindest ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen :) Ich denke alle Cecelia Ahern Fans – aber auch die, die es noch nicht sind – werden mir zustimmen … Ich wünsche euch genauso viel Spaß beim Lesen wie ich ihn hatte!!!

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Posted by M On Januar - 19 - 2010 Alles Bücher

Nachdem wir im ersten Teil unseres Reiseberichts hauptsächlich auf das Blindbooking-Angebot von Germanwings eingegangen sind, möchten wir euch heute einen brandheißen Tipp geben, wie ihr supergünstig in der sonst sehr teuren Stadt übernachten könnt.




Nach kurzer Recherche im Internet, war schon alle Hoffnung darauf, dass wir das Wochenende in Zürich ohne riesiges Loch im Geldbeutel genießen könnten, vollkommen verebbt. In einer Stadt, in der ein einfaches HotDog kaum unter 4 Euro zu finden ist, scheint es auch unmöglich einigermaßen kostengünstig zu übernachten. Sogar die Preise für Schlafplätze in einfachen Sammelzimmern von Jugendherbergen übersteigen die Zimmerpreise, die man in Hotels vieler anderer Städte bezahlt.

Gut, dass es easyHotel gibt. Dass man mit easyJet günstig von A nach B kommt, ist mittlerweile ja hinlänglich bekannt. Das Angebot von easyHotel geht allerdings noch ohne Diskussionen zu entfachen als Geheimtipp durch. In immer mehr europäischen Großständen (seit diesem Jahr übrigens auch in Berlin) ist die Hotelkette mit wirklichen Hammerpreisen vertreten. Zu unserem Glück auch in Zürich.


Dank des Züricher easyHotels konnten wir in einem Zimmer angenehmer Größe für 25 Euro pro Person übernachten. Wie in anderen easyHotels auch, gibt es in Zürich all das, was über da absolute Minimum hinausgeht, nur gegen Aufpreis. Täglich frische Handtücher oder die Benutzung eines Fernsehers waren also nicht im Preis enthalten. Allerdings hängen auch nur wenige Neurotiker im heimatlichen Badezimmer nach jeder Runde duschen neue Handtücher an den Haken. Darüber, ob man nach Zürich fliegen muss, um hier im Hotelzimmer die schweizer Variante von taff oder RTL Exclusiv zu genießen, kann auch gestritten werden. Für Normalsterbliche ist das Züricher easyHotel und sein Service also vollkommen ausreichend.



Das Personal war freundlich, die Zimmer aufgeräumt und im Gegensatz zu anderen easyHotels auch geräumig und optisch durchaus ansprechend eingerichtet gestaltet. Die Einrichtung fällt natürlich auch hier eher spartanisch aus: Großes Bett, Fenster, Kleiderhaken, Nasszelle – Fertig. Nasszelle! Genial! In einer Ecke im Zimmer steht ein orangener Kasten, der an irgendetwas erinnert, was man noch nie zuvor gesehen hat. Auf einer Fläche von gefühlten 0,62m² findet man – hinter einer Milchglas-Schiebetür – Dusche, Toilette und Waschbecken. Genau wie die Außen”wände” ist auch das Innenleben der Nasszelle in stilsicherem orange-weiß gehalten. Wenn ich ein Haus baue, sieht genau so das Badezimmer aus. Vielleicht.


Außerdem auch noch zu erwähnen: Um Zutritt zum Gebäude und zum eigenen Zimmer zu erlangen, erhält man beim Einchecken einen individuellen Code, mit dem man die Türen öffnen kann. Lästiges herumtragen oder abgeben-abholen von Schlüssel oder Karte fällt also auch weg.








Unser Tipp: Wenn ihr in Zürich eine Unterkunft sucht, bucht auf jeden fall ein Zimmer im easyHotel. Unschlagbar günstig, angenehme und moderne Zimmer und zentral in absoluter Nähe zum Stadtkern gelegt.





Im letzten Teil unseres Berichts, verraten wir euch, welche Locations in Zürich dringend gesehen werden müssen und welche man ohne schlechtes Gewissen auslassen kann. Außerdem erfahrt ihr, warum wir euch empfehlen das geplante Budget – egal wie hoch es vorher war – deutlich aufzustocken ;)




Habt ihr ähnlich gute Erfahrungen mit easyHotels gemacht?

Außerdem: Kinderhotel und günstig Reisen

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Posted by Rice On Januar - 15 - 2010 Alles Unterwegs
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