Wer kennt das nicht: Man trifft sich zu einem gemütlichen DVD-Abend, hat 5 verschiedene Filme zur Auswahl und braucht erstmal eine halbe Stunde sich zu einigen, welchen Film man nun gerne sehen möchte … hat man es dann geschafft und legt den Film ein, hoffen alle auf eine gute Entscheidung … was aber machen, wenn der Film eine absoulte Entäuschung ist?

So ging es uns neulich Abend mit dem Horrorstreifen Paranormal Activity. Im Mittelpunkt der Handlung steht das junge Paar Micah und Katie, die sich ein Haus in San Diego gekauft haben. Als Katie nachts anfängt merkwürdige Geräusche in dem Haus wahrzunehmen – wie es ihr früher auch schon passiert ist – kauft Micah eine Videokamara, mit der die beiden das nächtliche Geschehen im Haus filmen. Das dominierende Bild im Film ist also das nächtliche Schlafzimmer von Micah und Katie mit Blick auf das schlafende Paar …

Damit wäre schon der Hauptinhalt des Films beschrieben … neben einem kurzen Auftritt eines Mediums, der tatsächlich einen Dämon wahrzunehmen glaubt, ihn aber nicht vertreiben will oder kann, und kurzen – aber der Handlung und Spannung nicht wirklich dienlichen – Zwischenfällen mit dem Dämonen, wartet man lange auf den Horror, den man sich ja immerhin von einem Horrorfilm versprechen darf – aber einen Großteil der Zeit vergebens. Erst gegen Ende des Films wird die aufgebaute Spannung etwas entladen und das Geschehen handlungsreicher. Wirklich zufriedenstellend ist das Ende aber für alle Horror – Fans nicht … es kommt eher kitschig und übertrieben unreal rüber als realen Horror bei den Zuschauern hervorzurufen!

Wer beim DVD – Menü frühzeitig dann schon die Option Alternatives Ende gesehen hat und sich freut den Film doch noch retten zu können: Freut euch nicht zu früh – viel ändert sich nicht!!!

Natürich muss man sich von Filmen, die einen vom Titel oder Genre her reizen immer selber ein Bild machen – aber unser Tipp ist von Paranormal Activity die Finger zu lassen! Der Titel verspricht wesentlich mehr als im Filmpaket drin ist!

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Posted by M On April - 22 - 2010 Alles Filme

Einen Film von Quentin Tarantino mit Brad Pitt, Diane Kruger und diversen namhaften deutschen Schauspielern kann man sich eigentlich nicht entgehen lassen!? Doch kann man:


Wie in fast allen Tarantino-Filmen, spielt die eigentliche Handlung auch bei Inglourious Basterds nur eine untergeordnete Rolle und ist deshalb schnell erzählt:


1. Kapitel:
Der “Judenjäger” Hans Landa sucht den Bauernhof einer französischen Familie auf, da er vermutet, dass hier Juden versteckt werden. Nach einem längeren Dialog verrät der Bauer ihm, dass sich die jüdische Familie unter dem Holzfußboden befindet, woraufhin Landa seinen Begleitern befiehlt auf den Fußboden zu schießen. Shoshanna, die Tochter der jüdischen Familie kann fliehen, der Rest wird erschossen.

2. Kapitel:
Die amerikanische Spezialeinheit “Inglourious Basterds” unter Führung von Aldo Raine hat eine deutsche Truppe überfallen, getötet und skalpiert. Ein Soldat überlebt, um den Führer über diesen Vorfall und die Brutalität der Basterds zu informieren.

3. Kapitel:
Die Geschichte von Fredrick Zoller, der als Scharfschütze zum Kriegshelden wurde, ist verfilmt worden. Nachdem er sich in die junge jüdische Kinobesitzerin Shoshanna – die mittlerweile einen anderen Namen trägt – verliebt hat, setzt er durch, dass die Premiere seines Films in Shoshannas Kino stattfinden wird. Da an dieser Premiere viele Nazigrößen teilhaben sollen, bietet sich für Shoshanna endlich die ideale Möglichkeit sich an den Deutschen zu rächen.

4. Kapitel:
Das gleiche Ereignis wollen auch die Basterds mit Unterstüzung eines ehemaligen britischen Filmkritikers und der deutschen Schauspielerin Bridget von Hammersmark nutzen, um das Dritte Reich endgültig zu Fall zu bringen. Um dies zu besprechen, treffen sie sich in einer französischen Kneipe, in der jedoch auch deutsche Soldaten am gleichen Abend feiern. Probleme vorprogrammiert …

5. Kapitel:
Das große Finale in Shoshannas Kino…


Immer wieder verfangen sich die Figuren in endlosen Dialogen, die die Handlung kaum oder gar nicht vorantreiben. Beispielweise werden im vierten Kapitel alle anwesenden Personen in der Kneipe relativ genau dargestellt und ein von den deutschen Soldaten gespieltes Spiel über mehrere Minuten hinweg mitverfolgt, obwohl dies kaum Bezug zur Handlung des Films hat. Diesen Hang zu Einzelheiten und Nebensächlichkeiten kennt man aus fast allen Tarantino-Filmen, bei Inglorious Basterds wirkt ebenjener aber viel mehr störend und nervtötend als faszinierend oder künstlerisch. Weiter übertreibt Tarantino in vielen Szenen mit massivem Einsatz von Gewalt und Blut. So tötet beispielsweise der “Bärenjude” – ein Mitglied der Inglourious Basterds – einen deutschen Soldaten mit einem Baseballschläger, außerdem wird immer wieder dargestellt, wie die Basterds ihre Opfer skalpieren. Auf die Spitze getrieben wird die gezeigte Brutalität jedoch ebenfalls erst im letzten Kapitel …


Darüber ob Filme über historische Begebenheiten auch inhaltlich den als Vorlage dienenden Ereignissen entsprechen müssen kann man streiten. Im Fall von Inglourious Basterds muss aber festgehalten werden, dass die Historie um das Dritte Reich hier bestenfalls als Grundgerüst dient, die tatsächlichen historischen Ereignisse und Begebenheiten jedoch weitestgehend außer Acht gelassen werden.


Bei all der Kritik müssen wir aber erwähnen, dass Tarantinos hervorragende Fähigkeiten grandiose Charaktere auszuarbeiten und diese über einen gesamten Film hinweg immer genauer und konsequenter zu zeichnen, viele aufgezeigte Defizite des Films ausgleichen kann. Figuren wie Aldo Raine oder Hans Landa kann nur Tarantino in dieser Qualität entwickeln… Wobei auch festzuhalten ist, dass die Schauspieler diese Rollen perfekt interpretiert haben und dass mit diesem Hintergrund jede Nominierung für irgendeinen Filmpreis absolut gerechtfertigt ist.


Trotzdem möchten wir euch “Inglourious Basterds” nicht empfehlen. Es gibt unzählige bessere Möglichkeiten 154 Minuten seines Lebens zu verbringen, viele davon findet ihr schon auf dailyrate.de ;)

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Posted by Rice On Februar - 24 - 2010 Filme

Hangover ist ganz bestimmt kein Geheimtipp mehr! Vermutlich haben viele von euch zumindest schon davon gehört, die meisten den Film sogar gesehen. Trotzdem ist Hangover einfach so genial lustig, dass wir es uns nicht nehmen lassen können ihn auf dailyrate.de zu empfehlen.




Wem gehört das Baby im Schrank?


Wie kommt der Tiger ins Badezimmer?


Wie hat Zahnarzt Stu seinen Schneidezahn verloren?


Wieso ist ein nackter Asiate im Kofferraum?


Wohin ist Doug verschwunden?



Diesen und vielen anderen – ähnlich ausgefallenen – Problemen müssen sich die Freunden des Junggesellen Doug am nächsten Morgen stellen. Im Gegensatz zu vielen anderen Filmen des gleichen Genres, können die in Hangover inszenierten Fragen jedoch tatsächlich ausnahmslos, schlüssig  und vor allem genial komisch aufgelöst werden, ohne dabei auf alberne Blödeleien zurückgreifen zu müssen. Spätestens nach dem Fund der Digitalkamera am Ende des Films bleibt keine Frage mehr offen.




Unser ganz eindeutiges Highlight in Hangover: Dougs zukünftiger Schwager Alan (im Bild ganz links).  Irre komische Figur, die von Zach Galifianakis genial gespielt wird.


Dass es eine Fortsetzung, Hangover 2, geben wird ist auch schon beschlossene Sache. In den USA wird der Film vorraussichtlich Ende Mai 2011 in die Kinos kommen. Informationen über die Handlung der Fortsetzung sind zwar noch nicht bekannt, aber die vier Hauptakteure werden alle wieder mit dabei sein. Auch Alan!!!




Unsere Empfehlung:  Egal ob ihr Hangover schon kennt oder noch nicht – Ganz dringend und am besten sofort die DVD kaufen, damit ihr euch Hangover so oft wie möglich angucken könnt!


Für die immernoch zweifelnden Leser: Hier gibts den Trailer!



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Posted by Rice On Januar - 5 - 2010 Alles Filme
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