Im finalen Teil meiner Artikel-Reihe zur Musik der 00er-Jahre, möchte ich euch abschließend meine Tiefpunkte und Highlights der beiden vergangenen Jahre vorstellen. (Was vorher so passiert ist? Klick: 2000-2001, 2002-2003, 2004-2005 und 2006-2007!)




2008


Scheinbar hat sich die Musikindustrie vorgenommen, uns mit ordentlicher Musik aus dem Jahrzehnt zu verabschieden. Zumindest am Jahr 2008 gabs wenig auszusetzen. Die erfolgreichste Single des Jahres war Apologize von One Republic – zwar ziemlich jammerlappenlastig, aber dennoch wesentlich angenehmer als die meisten anderen Tracks, die es in den Vorjahren zur erfolgreichsten Single des Jahres gebracht haben. Und auch der Sommerhit des Jahres 2008 – sonst ein todsicheres Kriterium dafür, dass ein Lied absolut schlecht ist – war mehr als passabel: Kid Rocks All Summer Long war eindeutig der beste Sommerhit der 00er-Jahre. Einzig der Schnuffel-Song und einige Casting-Acts wie Mark Medlock oder Leona Lewis erinnern 2008 noch an die musikalischen Folterwerkzeuge der vorangegangenen Jahre.


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Die Newcomer des Jahres waren größtenteils auch mehr als annehmbar: Beispielsweise Katy Perry, Jason Mraz, Madcon und Estelle betraten im Jahr 2008 die internationale Musikbühne und haben uns seitdem mit überwiegend guter Musik versorgt. Ganz ganz groß war allerdings das Solodebut von Seeed-Sänger Peter Fox: Stadaffe war eindeutig das beste Album des Jahres mit vielen bärenstarken Tracks!


Meine persönlichen Highlights für das Jahr 2008 festzulegen fällt mir schwerer als in den anderen Jahren, da die Menge der starken Tracks es fast unmöglich macht eine Gruppe von 4 oder 5 Liedern hervozuheben. Ich versuchs trotzdem: Madcons internationaler Durchbruch mit Beggin hat mir echt gut gefallen – gute Laune garantiert! Außerdem waren natürlich die Single-Auskopplungen von Peter Fox ganz vorne mit dabei: Haus am See und Alles Neu – grandios. Wieso nicht noch 4 oder 5 andere Tracks vom Album als Single releast worden sind, kann ich bis heute nicht nachvollziehen … American Boy von Kanye West und Estelle hat mir ebenfalls wirklich gut gefallen, genauso Kanyes Zusammenarbeit mit Chris Martin von Coldplay, aus der Homecomin entstand.


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2009


Genau wie im Vorjahr, gibts auch 2009 wieder richtig viel gutes Zeug auf die Ohren. Mit der Nummer 1 der Jahrescharts kann ich mich allerdings überhaupt nicht anfreunden: Lady Gagas Pokerface. Mag ich nicht. Ich mag generell die Musik von Lady Gaga nicht. Die Texte der meisten Interpreten machen wenig Sinn, Lady Gaga setzt dem Ganzen aber mit ihren Lyrics die Krone auf: Furchtbar was für einen Unsinn die Frau in jedem ihrer Lieder singt. Außerdem hört sich alles was sie macht irgendwie gleich an. Ich mags einfach nicht!


Welche der 2009 ganz groß um die Ecke gekommenen Interpreten langfristig die Charts aufmischen können, kann man natürlich noch nicht absehen. Trotzdem liegt die Vermutung nahe, dass Acts wie Milow, All American Rejects, Metro Station, Kings of Leon oder Gossip noch ein paar starke Singles und Alben nachliefern werden. Gut so! Außerdem wurde David Guetta 2009 plötzlich zur ganz großen Nummer. Schon seit Beginn des Jahrzehnts brachte der französische DJ mehrere mehr oder weniger erfolgreiche Alben raus, so richtig dick im Geschäft ist er aber erst seit dem Release von One Love im Jahr 2009.


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Meine Highlights des letzten Jahres sind wieder schwer festzulegen. Dance With Somebody von Mando Diao hat mir echt gut gefallen. Genauso Sex on Fire und Use Somebody von den Kings Of Leon. Außerdem brachten auch die Black Eyed Peas endlich wieder ein neues Album raus, auf dem man starke Tracks wie Boom Boom Pow oder I Gotta Feeling findet. Gives You Hell von den All American Rejects und Shake It von Metro Station waren wahrscheinlich die Lieder, die ich 2009 am häufigsten gehört hab. Auch die Unplugged-Version von Ein Kompliment von den Sportfreunden Stiller ist mehr als hörbar. Wieder ein richtig gutes Jahr!


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Nach dem rumpligen, miserablen, grauenhaften Start ins Jahrzehnt, hat sich – meiner Meinung nach – zum Ende hin doch noch alles zum Guten gewendet. In den letzten Jahren wurde die im Radio und TV gespielte Musik immer besser …
Hoffentlich kann dieser Trend auch im neuen Jahrzehnt so fortgesetzt werden!

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Posted by Rice On Februar - 13 - 2010 Musik

Die Jahre 2000/2001, 2002/2003 und 2004/2005 haben wir bereits näher beleuchtet. Logische Konsequenz: Heute sind im vorletzten Teil unseres Musikrückblicks die Jahre 2006 und 2007 dran.




2006


Die Fußball-WM in Deutschland war das Ereignis des Jahrzehnts. Grandiose Wochen und wenn man an das Halbfinale gegen die schmierigen Italiener zurückdenkt, muss man sich noch heute über den unverdienten Sieg der Pestbeulen ärgern. Wenig überraschend, dass auch die Musikwelt vollkommen vom WM-Fieber gepackt wurde. Auf den vorderen Rängen der Jahrescharts findet man beinahe ausschließlich Lieder wie “54 – 74 – 90 – 2006″, “Zeit das sich was dreht” oder “Dieser Weg”. Lieder, die bis heute untrennbar mit der Weltmeisterschaft verbunden sind. Eine willkommene Abwechslung zu den Casting-Acts, die in den Vorjahren die oberen Ränge für sich beansprucht haben. Auch für Tokio Hotel und andere Schreckgespenster der ersten Hälfte des Jahrzehnts bleibt nur wenig Platz im Schatten der WM-Hits. Gut so!


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Neben ebenjenen WM-Songs konnten vor allem Timbaland und Nelly Furtado große Erfolge verzeichnen. Besonders Nelly Furtado konnte nach ihren mittelmäßigen Erfolgen in den Vorjahren mit Tracks wie “I’m Like A Bird”, im Jahr 2006 mit “Promiscuos” und “Maneater” richtig durchstarten. Der Erfolg blieb ihr und dem Über-Producer Timbaland bis heute treu. Außerdem startete Madonna im Jahr 2006 ihr 127. Comeback, Shakira und Wyclef Jean releasten “Hips Don’t Lie” und Rihanna führte ihren Erfolgszug mit “S.O.S.” und “Unfaithful” fort.


Auch an meinen eigenen Highlights konnte die WM im eigenen Land natürlich nicht spurlos vorüberziehen. Mein Favorit unter den WM-Tracks: 45 – 74 – 90 – 2006 von den Sporties. Hoffentlich steuert die Band auch zur diesjährigen WM wieder eine ähnlich eingängige Melodie bei! Außerdem lief auch Pump it von den Black Eyed Peas auf heavy rotation. Der meiner Meinung nach beste Track des Jahres kommt aber eindeutig von Seeed - Ding rockt!


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2007


Unglaublich: Wieder eine Single von DJ Ötzi ganz oben in den Jahrescharts. “Ein Stern” war die erfolgreichste Single des Jahres 2007. Ich habs von Anfang an nicht gemocht und möchte mich ganz entschieden dafür aussprechen, dass der Track von der Playlist jeder Party radikal gestrichen wird. Leider werde ich meine Forderung allerdings wohl eher nicht durchsetzen können. Mit steigendem Durchschnitts-Alkoholpegel der Partygäste steigt auch die Präsenz von DJ Ötzis Sauf-Hymnen in jeder Playlist. Für mich nicht nachvollziehbar: Egal wie stramm ich bin – DJ Ötzi geht garnicht! Trotzdem scheints zu vielen zu gefallen. Leider!


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Auch sonst gibts wenig neues in den Charts. Rihanna bleibt ganz oben dabei, auch Nelly Furtado kann sich festsetzen, mit Mark Medlock mischt wieder eine Casting-Nulpe oben mit und auch Popstars-Gewinner Monrose können ordentlich verkaufen. Positiv hervorzuheben ist noch, dass Ich+Ich im Jahr 2007 endlich anfängt bessere Musik zu machen.
Sonst gabs wenig Gutes, wenig Schlechtes und ganz viel Mittelmaß. Nichts woran man sich dringend erinnern muss …


Aber: In diesem Jahr wurde einer meiner absoluten Lieblingstracks releast: Bis heute finde ich Stronger von Kanye West großartig. Genial. Eines der Lieder, die ich stundenlang am Stück im Repeat-Modus hören kann! Aber auch Soundgarden und Audioslave-Frontman Chris Cornell kann Musik schreiben. Bewiesen hat er das zum Beispiel mit dem 007-Track You know my Name!


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Die Jahre 2006 und 2007 waren zweifelsohne nicht so schlecht wie der Start des Jahrzehnts, dennoch können sie nicht wirklich an das starke Jahr 2005 anknüpfen. Ob sich am Ende des Jahrzehnts doch noch alles zum Guten gewendet hat, seht ihr im letzten Teil unserer Serie!

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Posted by Rice On Februar - 6 - 2010 Musik

Nachdem ich euch in den vergangenen Tagen bereits die Musik der Jahre 2000 bis 2003 vorgestellt habe, sind wir heute schon bei der Mitte des vergangenen Jahrzehnts angelangt. Die Jahre 2004 und 2005 sollen im folgenden Artikel genauer beleuchtet werden.




2004
Genau wie schon 2002, schafft es auch in diesem Jahr wieder ein Sommerhit zur erfolgreichsten Single des Jahres: Dragostea din tei von O-Zone. Genau wie der Ketchup Song zwei Jahre zuvor, war auch dieser Track hoffnungslos schlecht, nervtötend und außerdem verstand kein Mensch den Text. Immerhin gab es keinen Dragostea-din-tei-Dance oder ähnliches. Dieser marginale Vorteil, den man O-Zone gegenüber Las Ketchup attestieren musste, wurde aber durch das schmierige Auftreten der drei O-Zone-Moldaven problemlos wieder egalisert. Als wäre O-Zone nicht schlimm genug gewesen, verübte die Rumänin Haiducii zeitgleich mit genau dem selben Text und der gleichen Melodie einen Anschlag auf Europas Gehörgänge. Wie kommt man auf solche Ideen? Und schlimmer: Wie können Länder, aus denen so ein Murks kommt, regelmäßig im Eurovision Song Contest abräumen? Aber der interessiert eh weniger als chinesiche Reissäcke.

Immerhin das O-Zone-Video war innovativ …
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Außerdem:
Lebt denn der alte Holzmichl noch, Holzmichl noch, Holzmichl noch,
lebt denn der alte Holmichl noch Holzmichl noch?
Ja er lebt noch, er lebt noch, er lebt noch,
ja er lebt noch, er lebt noch stirbt nicht.

Ihr erinnert euch? Gefühlte 937 Wochen waren die Randfichten mit ihrer Holzfäller-Hymne viel zu präsent in TV, Charts und Radio. Wieso weiß niemand so wirklich, zumindest ich hab keine Ahnung … Der einzige Gedanke, der mir heute – 6 Jahre später – zum Holzmichl einfällt: Gut, dass es vorbei ist. Antwort auf die Holzmichl-Thematik: Er lebt nicht mehr, wenn doch hätte das mittlerweile ein zivilcouragierter Mitbürger geregelt.


In den Jahrescharts 2004 gibts sonst wenig prickelnes. Erwähnenswert, dass Juli und Silbermond so langsam aus ihren Löchern gekrochen kommen, Alexander Klaws zum Glück in ebenjenen verschwindet und Usher mit Yeah seine vermutlich erfolgreichste Single raushaut.
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Leider gab es aber auch im Jahr 2004 wieder viel zu wenig gute Musik. Behind Blue Eyes von Limp Bizkit, Outkast mit Hey Ya und Superior von Gentleman waren ganz eindeutig meine Favoriten. Außerdem waren aber auch die Black Eyed Peas mit einigen starken Tracks am Start und Runnin von 2Pac und Biggie ging auch klar.
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2005
Genug genörgelt und gejammert: Es wird besser!
Okay, das erfolgreichste Lied trug den Titel “Schnappi, das kleine Krokodil”, dicht gefolgt von “Durch den Monsun”; ganz vorne in den deutschen Charts also eindeutige Dominanz präpubertärer Mädchen. Macht aber nichts, weil – wie gesagt – danach wirds besser!


Bevor wir auf die echten Highlights kommen, müssen aber andere Bands und Tracks kurz angerissen werden. 2005 starteten neben Tokio Hotel auch Ich+Ich durch. “Du erinnerst mich an Liebe” hieß ihre erste Single. Wirklich richtig schlecht und schnulzig. Mittlerweile haben sich Anette Humpe und Adel Tawil aber – meiner Meinung nach – wirklich gesteigert und machen fast schon gute Musik. Manchmal! Außerdem gab es ganz viel Sarah Connor, zu viel Yvonne Catterfeld und Anett Lousianne und auf jeden Fall viel zu viel US5. Auch die Gurken konnten mir das Jahr aber nicht vermiesen!
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Dafür sorgten zum Beispiel Seeed. Ihr neues Album Next! war genauso stark wie die Vorgänger und auch die releasten Singles wie Schwinger kamen richtig gut! Snoop Dogg gefiel mir mit Signs zusammen mit Justin Timberlake und Drop It Like It’s Hot (feat. Pharell Williams) so gut wie noch nie und außerdem gab es ja auch noch Fettes Brot mit dem Album Am Wasser gebaut: Auch ne ganz große Kiste!

Sowieso gab es viele starke Longplayer. Hierzu zählt für mich ohne Zweifel auch Collision Course von Linkin Park und Jay-Z. Beide Acts alleine sind schon starke Nummern, aber zusammen … – Groß! Big City Life von Mattafix ist ebenfalls bis heute endlossschleifentauglich. Um das ganze abzurunden kamen dann auch noch die Pussycat Dolls und Rihanna in die CD-Regale. Nicht umbedingt mein Geschmack – aber schlechte Musik war es trotzdem nicht.


Mein absolutes Highlight in 2005: What the hell are you waiting fooooor?
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Während der ersten 00er-Jahre musste man sich die Frage stellen, ob die Musik in den Folgejahren endlich besser werden würde. Nach dem bisherigen Qualitäts-Peak im Jahr 2005 blieb zu hoffen, dass das Niveau nicht wieder unter den Teppich kriecht. Ob dies der Fall war erfahrt ihr im nächsten Teil unserer “MUsik des vergangenen Jahrzehnts”-Reihe

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Posted by Rice On Januar - 30 - 2010 Musik

Nachdem ich im ersten Teil meine Musik-Highlights der ersten beiden 00er-Jahre vorgestellt habe, möchte ich in diesem Artikel auf die darauffolgenden Jahre näher eingehen.




2002


Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé ja de jé de jebe tu de jebere seibiunouva majavi an de bugui an de buididpí
Aserejé…

Angeblich war das der Text zum erfolgreichsten Tracks des Jahres 2002. Für mich hat sich das immer nach “aserejejedujebedujebedubidudbidu” angehört. Ob ich wirklich glauben kann, dass da ein wirklicher sinnvoller Text hintersteckt weiß ich noch nicht. Ich denke, dass ich bei der Annahme bleibe, dass die Silben sinnlos in der Kombination, die am meisten nervt aneinandergereiht worden sind. Zu dem Quatsch dann noch mit Händen, Armen, Beinen und anderen zur Verfügung stehenden Körperteilen den an Ästhetik kaum zu unterbietenden Ketchup-Dance aufs Parkett legen und fertig war Las Ketchups Sommehit The Ketchup Song. Hätte niemand vermisst.


Wenns ein durchschnittlicher Sommerhit zur erfolgreichsten Single des Jahres schafft, kann man vermuten, dass der Rest des Jahres auch nicht besonders gut gewesen sein kann. Falsch liegt man mit der Vermutung sicher nicht: Viel Erwähnenswertes ist tatsächlich nicht passiert. Interessant vielleicht, dass Shakira und Pink 2002 ihre ersten großen Hits mit Whenever, Wherever und Get The Party Started auf die Welt losgelassen haben. Außerdem startete Avril Lavigne mit Complicated durch. Trotzdem alles nichts, was mich vom Hocker gerissen hat. Sogar das Niveau der Popstars-Staffel mitsamt Siegerband BroSis nahm schon im zweiten Jahr deutlich ab, obwohl das zuvor nach der “Entdeckung” der No Angels wahrscheinlich nur wenige für möglich gehalten hatten.

[youtube]Br9iGSgN_Ls&feature=related[/youtube]


Gut, dass es die Red Hot Chili Peppers gibt. Mit dem Release des Albums By The Way und der gleichnamigen Single retteten sie mein persönliches Musikjahr 2002. Andere Lichtblicke gab es wenige. Wie im Beitrag zur Blogparade bereits erwähnt, sind mir She Hates Me von Puddle Of Mudd und Youth Of The Nation von P.O.D. noch gut in Erinnerung geblieben.

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2003


Im Jahr 2003 gings los. Die eben erwähnte Casting-Show Popstars hatte zwar schon in den beiden vorjahren gecastete Bands hervorgebracht, aber endgültig ging die Welt erst mit der Geburt von RTLs DSDS unter. Der Mist schlug ein wie Klitschko. Die Single We have a Dream, bei der scheinbar alle, die an dem Format teilgenommen hatten, mal kurz ins Mikro jaulen durften, landet direkt auf Platz 1 der Jahrescharts. Außerdem werden gefühlt 237 Singles von diversen Teilnehmern der Staffel auf die Menschheit losgelassen und tatsächlich von irgendwem gekauft. Furchtbar! Als wärs nicht so schon schlimm genug, dürfen auch noch Goldkehlchen wie Jeanette Biedermann und Yvonne Catterfeld Singles und Alben produzieren.


Popstars war in diesem Jahr übrigens besonders kreativ. Gleich zwei Bands sollten am Ende der Staffel Geld in die Kasse spülen. War aber nix! Preluders und Overground hießen die 2003er-Ergebnisse der Pro7-Casting-Show. Dass damit viel Geld verdient wurde, kann ich mir aber nicht vorstellen. Beide Bands waren schnell wieder verschwunden. Ähnlich erfolgreichlos: Der Sat1-Casting-Versuch Martin Kesici. Hier muss man allerdings positiv anmerken, dass Sat1 schnell geschaltet hat, dass die ganze Kiste nix bringt und das Format zügig wieder eingestellt wurde. Außerdem war Angel Of Berlin irgendwie noch die harmloseste Single der zahllosen Casting-Acts.

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Aber es war nicht alles schlecht und gecastet in 2003. Linkin Park bringt mit Faint und Numb zwei starke Nummern raus. Eminem hat gute Tracks wie Lose Yourself oder Sing For The Moment am Start und die Black Eyed Peas starten mit Where is The Love durch.

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Unterm Strich bleibt auch nach 2002 und 2003 noch viel Luft nach oben. Obs ne Steigerung gab könnt ihr im nächsten Teil lesen.

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Posted by Rice On Januar - 23 - 2010 Musik

Wie im Artikel zur Musik-des-Jahrzehnts-Blogparade angekündigt, möchte ich heute und in den nächsten Tagen genauer auf die Musik der 00er-Jahre eingehen und euch daran erinnern, welche Lieder ihr dringend nochmal hören und auf den MP3-Player/iPod ziehen müsst. Im ersten Teil stelle ich euch heute meine Highlights der Jahre 2000 und 2001 vor:


2000


Bevor ich auf meine eigenen Favoriten des Jahres eingehe, möchte ich allerdings kurz einen Blick auf die erfolgreichste Single des Jahres lenken: Auf Platz 1 thront hier tatsächlich DJ Ötzis “Anton aus Tirol”. Irgendwie habe ich es in den vergangenen 10 Jahren geschafft dieses furchtbare Gehörgangsmassaker zu verdrängen. Beim lesen des Titels bildet sich zwar immernoch eine leichte Gänsehaut, diese verfliegt allerdings gemeinsam mit dem begleitenden Schauder schnell wieder. Viel schlimmer erscheint die Erkenntniss, dass DJ Ötzi bereits seit einem ganzen Jahrzehnt – mal mehr und mal weniger erfolgreich – die deutschen Charts mit seiner Musik verunglimpft. So erfolgreich wie im Jahr 2000, in dem er direkt mit 3 Titeln in den Top100 der Jahrescharts vertreten ist, war er allerdings zum Glück nie wieder.


Dass die 90er Jahre noch nicht endgültig aus den Köpfen der Deutschen verschwunden waren, erkennt man eindeutig an den Boygroup-Resten, die sich noch in den Jahrescharts festkrallen. Hier kann N Sync und Echt besondere Hartnäckigkeit attestiert werden.


Gemäß meiner musikalischen Präferenzen musste es zu Beginn des vergangenen Jahrzehnts noch ordentlich auf die Mütze geben, wenig überraschend meine Favoriten des Jahres: Kid Rock “American Bad Ass”, Papa Roach “Last Resort” und – zum mitgrölen – “Ring of Fire” von den H-Blockx. Ganz anders, nicht zu meinen übrigen Favoriten passend, aber trotzdem einfach gut: Freestyler von den Bomfunk MCs!


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Weiter mit 2001


Fast schon vergessen: “Played-A-Live” vom Safri Duo war die Nummer 1 der Jahrescharts. Eingängiges Rumgetrommel, hartnäckiger Ohrwurm und mal ein bisschen Abwechslung. Die Melodie kann ich immernoch auf meinem Schreibtisch trommeln! Viel mehr gibts allerdings weder zu der Single noch zur Band zu sagen. Paradebeispiel der One-Hit-Wonder.


Außerdem erwähnenswert: Mit den No Angels überrollte die erste gezüchtete Casting-Band die deutschen Single- und Album-Charts. Unglaublich, dass das nicht schon viel länger her ist. Noch unglaublicher, dass man rückblickend feststellen muss, dass die No Angels – im Vergleich zu alldem was später kam – zu den besten Casting-Acts gehörten. Zum Glück ist der Erfolg der TV-Casting-Bands mittlerweile quasi nicht mehr existent, sodass auch dieses Format hoffentlich bald aussterben wird.


Mein persönlicher Musikgeschmack tendierte im Laufe des Jahres immer stärker Richtung Sprechgesang, sodass besonders “Schwule Mädchen” von Fettes Brot, “Dickes B” von Seeed und Linkin Parks Debut “Crawling” hoch im Kurs standen.


Außerdem hörbar in 2001: “Bad Boy For Life” von P. Diddy, OPM- “Heaven is a Halfpipe“, “Smooth Criminal” von Alien Ant Farm und “Ms Jackson” von Outkast.


[youtube]CDl9ZMfj6aE&feature=fvst[/youtube]




Weiter gehts am MittwochSamstag mit den Jahren 2002 und 2003.




Welche Tracks haben euren Beginn des vergangenen Jahrzehnts geprägt?

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Posted by Rice On Januar - 18 - 2010 Musik
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